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<title>Nachrichten aus dem žukarton</title>
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<description>Das ist mein Blog über mein Auslandsstudienjahr in Tbilisi, Georgien.</description>
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<lastBuildDate>Wed, 18 Feb 2026 23:00:00 GMT</lastBuildDate>
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  <title>Rückreise Tag 5: Von Istanbul Richtung Bulgarien</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2026-02-19_rueckreise-tag-5.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>Ich schlafe ganz gut, wenn auch nicht sonderlich lang, fühle mich nur mittelmäßig besser. Ich finde es nicht einfach, etwas taugliches zum Essen zu bekommen. Einfach nur Brot, das wär’s. Naja, nur noch wenige Tage, dann bin ich in Deutschland. Ich buche mir einen zusätzlichen Hostel-Tag, damit ich nachmittags noch ausruhen kann.</p>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/i9GrbtwzBrps3cg?file=/&amp;fileId=213383&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=5357cb0a1596a4285d421f2c14cc37ce.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Nachtzug nach Bukarest.</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Um 18 Uhr geht’s zurück, mit leider nur dürftigen, aber den Umständen entsprechendem Essen ausgestattet, mache ich mich – der Anstrengung wegen wieder mit Taxi – auf den Weg zum Bahnhof Istanbul Halkali, wo mein Nachtzug nach Bukarest startet. Alles klappt gut. Am Gleis treffe ich ein nettes französisches Pärchen – es sind allgemein so viele Französ*innen unterwegs, das überrascht mich sehr, die Türkei gilt doch als „deutsches“ Urlaubsland?! Nun ja, in meinem Abteil wohnt auch noch ein französischer Familienvater aus Straßburg, der ins Familienabteil nebenan vermutlich nicht mehr reingepasst hat. Wir unterhalten uns sehr nett, die Familie macht eine Interrail-Rundreise, war auch schon in Berlin und eben auch Istanbul. Jetzt geht’s zurück. Klingt alles sehr hübsch und interessant.</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/G2amQnDyBs96cmj?file=/&amp;fileId=213389&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=cef0a8e1b0d744992f914583193cc5d0.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Am Gleis in Halkali.</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Dann schlafen, gut so, ich bin echt müde. Aber ich fühle mich schon viel besser als heute früh, das ist doch mal ein gutes Zeichen.</p>
<p>Die Grenzkontrolle zwischen der Türkei und Bulgarien kommt um drei Uhr morgens und verläuft wesentlich glimpflicher als erwartet. Wir müssen nicht mit allen Sachen aussteigen und durchleuchtet werden, sondern es erfolgt nur eine einfache Passkontrolle. Ein Glück. So komme ich auf ausreichenden und nur leicht gestörten Schlaf.</p>
<section id="aktuelle-empfehlungen" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="aktuelle-empfehlungen">Aktuelle Empfehlungen</h2>
<ul>
<li><p>Zieht euch das Fediverse, z. B. Mastodon rein – es ist richtig großartig da. Man fühlt sich wie in den ersten Jahren des Internets, als alles noch sozial und gutmütig war… Hier gibt’s eine gute Einführung: <a href="https://fediversum.info/" class="uri">https://fediversum.info/</a></p></li>
<li><p>Ich lese gerade sehr viel Geschichtsbücher. Ich habe nämlich das Publikationsangebot der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung entdeckt – und es ist großartig! So bin ich gerade bei meinem vierten Buch in diesem Jahr.</p>
<ul>
<li><p>Das tollste Buch war auf jeden Fall „Der 9. November. Die Deutschen und ihr Schicksalstag“ vom Historiker Wolfgang Niess. Dicke Empfehlung. Vor allem der Teil zur Novemberrevolution 1918 war unfassbar detailliert und zeugt von sehr viel Sachkenntnis (der Autor hat zu diesem Thema auch promoviert). Ebenso beachtenswert und dem Lesefluss sehr zuträglich ist der rote Faden, der sich durchs ganze Buch zieht.<br>
Bei der <a href="https://hlz.hessen.de/publikationen/publikationsverzeichnis/details/der-9-november/">HLZ</a> oder im <a href="https://www.buch7.de/produkt/der-9-november-wolfgang-niess/1041369792?ean=9783406777318">Buchhandel</a>.</p></li>
<li><p>„Die Bonner Republik. Politisches System und innere Entwicklung der Bundesrepublik“ von Thomas Brechenmacher fand ich ganz gut, hat mich weder enttäuscht noch groß begeistert. Bei der <a href="https://hlz.hessen.de/publikationen/publikationsverzeichnis/details/die-bonner-republik/">HLZ</a> oder im <a href="https://www.buch7.de/produkt/die-bonner-republik-thomas-brechenmacher/106241783?ean=9783898094139">Buchhandel</a>.</p></li>
<li><p>„Die neue Mauer. Ein Gespräch über den Osten“, ein Gespräch vom renommierten Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk mit dem ehemaligen Ministerpräsident Thüringens Bodo Ramelow. Fand ich sehr gut, etwas mehr Meinung natürlich, aber spannende Perspektiven zweier überzeugter Demokraten. Das war nicht von der HLZ, das hab ich zu Weihnachten bekommen. Im <a href="https://www.buch7.de/produkt/die-neue-mauer-ilko-sascha-kowalczu/1051067182?ean=9783406838316">Buchhandel</a>.</p></li>
<li><p>„Das deutsche Alibi. Mythos ‚Stauffenberg-Attentat‘ – wie der 20. Juli 1944 verklärt und politisch instrumentalisiert wird“ von Ruth Hoffmann. Ein großartiges Buch. Regelmäßig habe ich Stellen, wo ich angeekelt vom falschen und verklärenden Geschichtsverständnis der CDU/CSU bin, vor allem unter Adenauer und auch Kohl. Ebenso dicke Empfehlung! Gibt es bei der <a href="https://www.buch7.de/produkt/die-neue-mauer-ilko-sascha-kowalczu/1051067182?ean=9783406838316">HLZ</a>, bei der <a href="https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/563944/das-deutsche-alibi/">bpb</a> (da hab ich’s her) und im <a href="https://www.buch7.de/produkt/das-deutsche-alibi-ruth-hoffmann/1048057172?ean=9783442317226">Buchhandel</a>.</p></li>
</ul></li>
<li><p>Allgemein kann ich euch empfehlen: Zieht euch mal das Publikationsverzeichnis eurer Landeszentrale für politische Bildung rein. Das lohnt sich sehr!</p></li>
</ul>


</section>

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  <category>Georgien</category>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2026-02-19_rueckreise-tag-5.html</guid>
  <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 23:00:00 GMT</pubDate>
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  <title>Mastodon</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2026-02-02_mastodon.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>Ich bin jetzt auf Mastodon unterwegs: <a href="https://troet.cafe/@zuk">https://troet.cafe/@zuk</a>. Für alle, die es nicht kennen: Mastodon ist das coole Twitter/X und es gibt ganz viele tolle Menschen dort. Es ist echt krass, ich hab mich angemeldet und es freuen sich random Leute, dass ich da bin und begrüßen mich. Das ist so nett. Also falls ihr im Zuge des <a href="https://di.day/">DI.DAY</a>s nicht eh schon auf die gute Seite des Internets gewechselt seid, wäre dies eine gute Gelegenheit, das nachzuholen.</p>
<p>Habt es gut und wir sehen uns am Freitag beim Konzert.</p>
<p>Titelbild von Eugen Rochko, Lizenz: AGPL, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=127102460">hier</a> zu finden.</p>



 ]]></description>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2026-02-02_mastodon.html</guid>
  <pubDate>Sun, 01 Feb 2026 23:00:00 GMT</pubDate>
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<item>
  <title>Rückreise Tag 4: Von irgendwo in der Türkei über Ankara nach Istanbul</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2026-02-02_rueckreise-tag-4.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>Noch fünf Stunden Schlaf bekomme ich an dem Morgen. Als ich einschlafe, dämmert es schon. Ich bin schon sehr gerädert von der Nacht. Schade, ich hatte mich wirklich auf eine Nacht im Schlafwagen gefreut. Das kommt dann wohl erst noch. Die letzten Kilometer genieße ich noch das Rausschauen. Es ist jetzt 11.31 Uhr, wir haben also schon anderthalb Stunden Verspätung. Währenddessen fängt mein Bauch etwas an zu grummeln, so richtig fit fühle ich mich nicht. Um 13 Uhr kommen wir dann in Ankara an. Jetzt wird es doch etwas knapp für den Bus, den ich mir für 14 Uhr nach Istanbul gebucht hatte. Glücklicherweise hilft mir der armenische Türke zum richtigen Metro-Eingang. Mit der Linie A1 geht’s zum zentralen Omnibusbahnhof Ankara. Dort angekommen, stellt sich mir wie an quasi allen Busbahnhöfen die Frage, warum die es nicht schaffen, ihre Informationen leicht und einfach zugänglich zu machen. Ich muss zum Büro des Busunternehmens, um das „Gleis“ herauszufinden, auf dem mein Bus abfährt.</p>
<p>Aber es klappt alles und meine sechseinhalbstündige Busfahrt nach Istanbul beginnt. Mir geht es gesundheitlich gar nicht gut. Ich bin sehr fertig, fühle mich schwach, es ist unfassbar unbequem, was gar nicht mal so am Bus liegt. Die Busfahrt zieht sich, am Ende haben wir auch zwei Stunden Verspätung. Ich sag’s wie’s ist: Es ist mehr durchhalten als alles andere. Der YHT (der türkische ICE) hätte nur viereinhalb Stunden gebraucht…</p>
<p>In Istanbul angekommen, nehme ich ein Taxi zum Hostel. Sachen abstellen, liegen, schlafen, endlich.</p>
<p>PS: Ich geb’s zu, das Titelbild ist geschummelt und eigentlich vom vorherigen Tag. Denn an diesem Tag habe ich tatsächlich kein Foto geschossen.</p>



 ]]></description>
  <category>Georgien</category>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2026-02-02_rueckreise-tag-4.html</guid>
  <pubDate>Sun, 01 Feb 2026 23:00:00 GMT</pubDate>
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  <title>Rückreise Tag 3: Von Kars bis irgendwo in der Türkei</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2026-01-27_rueckreise-tag-3.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>Aufstehn, duschen, Taxi zum Bahnhof. Es dauert keine zehn Minuten, schon werde ich von einem armenischen Türken angesprochen. Der Schlafwagen, Nummer 6, ist der letzte des Zuges. Das hat für mich als Eisenbahnromantiker viele Vorteile, weil es in keinem Wagen so tolle Blicke geben wird – auf die Lok und den Rest des Zuges bei Kurven, aber auch auf die Gleise hinter uns. Um 8 Uhr geht es los. Immer wieder springe ich von einem Fenster zum nächsten, mache Fotos oder schaue einfach nur. Ich liebe es sehr, wenn die Lok und die anderen Wagen in Kurven zu sehen sind, und die Strecke des <em>Doǧu Ekspresi</em> fügt sich sehr in die Landschaft ein, ist also äußerst kurvenreich und somit prädestiniert für fantastische Blicke und Fotos.</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/4LWkkAQNSQbwXBj?file=/&amp;fileId=212579&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=f20a9b684e87b34a05d9f80f06623beb.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Seinen Namen habe ich leider vergessen, aber er wohnt in Ankara und war bei seiner Familie zu Besuch.</figcaption>
</figure>
</div>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/TM78T5yHrHiy8RD?file=/&amp;fileId=212585&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=5776b16bf3cc8f922bbf80f44f0d73be.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Einfahrt des <em>Doǧu Ekspresi</em>.</figcaption>
</figure>
</div>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/2DXA26K8B8gQDB6?file=/&amp;fileId=212582&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=7c7825aeb99a7ec225827a6a08823ef5.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>So ist der Plan…</figcaption>
</figure>
</div>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/PzYkkSdz5oMej6s?file=/&amp;fileId=212588&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=bc73b0cf86201a0c980f9f4f5d292bbc.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Hach, wie liebe ich Bahnfahren…</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Denn die Landschaft außerhalb des Fensters lohnt sich! Hier jetzt mittendrin das Zelt aufzuschlagen (das ich ja gar nicht mehr habe…), das wäre es jetzt. Aber auch mit meinem Fensterblick bin ich vollständig zufrieden und freue mich sehr an der Aussicht. Es ist völlig anders als in Georgien, wo Hügel, Täler, Wälder viel mehr komprimiert auf kleinere Landstriche sind. Draußen ist alles weit. Trotzdem hügelig, weniger bewaldet, mehr steppenartig, aber vor allem weit. Zwischendurch fühlt es sich auch wieder nach amerikanischen Canyons und Valleys an.</p>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/S7Gmzk2b4L7jjqL?file=/&amp;fileId=212591&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=6c7f9b2b5c8d0db1b9cc8a382c29c833.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>So weit ist das Land außerhalb meines Fensters ausgebreitet.</figcaption>
</figure>
</div>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/DqLP6RX7WJgtETY?file=/&amp;fileId=212594&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=85ff2531702a74a68421f34ef6a285b5.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/d4qrsAmMTfSP8nZ?file=/&amp;fileId=212600&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=b01dacbc270ec8d4b7c593cabecc82c1.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Gleich wird’s dunkel!</figcaption>
</figure>
</div>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/4PxzKMzFfcrEagM?file=/&amp;fileId=212597&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=c16d158caa1ed2416368e5d67be0a22f.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Innen ist es ein kleines bisschen runtergekommen, ähnlich wie in den alten IC-Wagen.</figcaption>
</figure>
</div>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/2yw7ZErXjerP6Eg?file=/&amp;fileId=212627&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=7aab569951672f928d7e97009432e917.png" class="img-fluid"></p>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/JkLGKF2CbeTyYBd?file=/&amp;fileId=212612&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=d593c0b296f4f42f80602b07722550b2.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Erzurum. Im September 2024 bin ich hier ausgestiegen, jetzt geht’s Richtung Heimat.</figcaption>
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</div>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/tgnodeXYc6m8XDC?file=/&amp;fileId=212621&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=3b5ded428e767675647364f57b35905e.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Es ist wie im Traum.</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Irgendwann stehen wir länger. Mein „Freund“ (natürlich bin ich nach dem ersten Gespräch schon der neue Freund) vom Gleis vorhin sitzt in Wagen 4, Sitzplatz, Schlafwagen ist zu teuer. Ich gehe ihn besuchen und stelle fest, dass die Türen offen sind. Er weiß Bescheid: Vor uns liegt ein Güterzug, der hat Probleme mit der Lok. Unsere Lok ist losgefahren, um ihm zu helfen. Jetzt stehen wir also im Nirgendwo, ohne Lok vorne oder hinten.</p>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/dYHMGHGiZ8d74d2?file=/&amp;fileId=212624&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=3de8b8e4849c8e06bebf5b3a118f2ca9.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Keine Lok weit und breit.</figcaption>
</figure>
</div>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/QTWyig6TFXTTys2?file=/&amp;fileId=212633&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=3ae7e9805504316eb6046fcefb4782b1.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/WWrmHtTgA8csdDc?file=/&amp;fileId=212642&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=2b5b7c40d9c08626e3f801af8716b1d6.png" class="img-fluid"></p>
<p>Aber dann geht es doch weiter. Das Reisetempo des <em>Doǧu Ekspresi</em> ist gemächlich, es gibt viel Zeit, auch kleinere Details in der vorbeiziehenden Landschaft zu entdecken. Zum Beispiel dachte ich vorhin, dass es hier so einige Stellen gab, die deutlich regenbogenfarbener aussahen als die „berühmten“ Rainbow Mountains in <a href="../posts/2024-11-28_zerstreuung.html">დავით გარეჯა (Davit Gareja)</a>. Über den Namen Express könnte man also durchaus streiten, aber das gilt ja auch für einige Bummelbahnen in Deutschland. Jedenfalls gefällt mir das Tempo sehr und ich genieße die Zeit hier.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/GL2bgtASL5sPHty?file=/&amp;fileId=212636&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=f55a70bac0e80ccc76cd5fc0203b066b.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/GitPTsYgroSp6Mn?file=/&amp;fileId=212639&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=b4388b615ae4cede23ca54fff0ae5f5f.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/wKKa3dT78QxH2ij?file=/&amp;fileId=212648&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=cd600113c5b88fef7140e2dd68f9c06c.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/o3WfXGqfrcwgQGX?file=/&amp;fileId=212654&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=9a7a938f591e0d3e90a410ca5a29b891.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/yfSPLjxjRM6EzPe?file=/&amp;fileId=212651&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=279970afcb99bba8f617abc182ed37aa.png" class="img-fluid"></p>
<p>Nach dem Zwischenstopp lege ich mich aufs Ohr und schlafe etwas. Dann sitze ich etwas im Bordrestaurant und unterhalte mich mit einigen anderen Passagieren. Wir haben einen neuen Zimmergenossen. Er spricht sogar etwas, wenn auch sehr brüchiges Englisch und wir unterhalten uns ein wenig. Dann bahnt sich der Sonnenuntergang an und die nächste Stunde bin ich mit Schauen und Fotografieren beschäftigt.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/aPkiSk8c94tF3rn?file=/&amp;fileId=212657&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=511cfacd8e8a8ac02602838a04e54721.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/TonDA6599yDwjZF?file=/&amp;fileId=212660&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=27a95599c78f6244718a38625eb2c3c4.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/iG9N6oQw75PDXFg?file=/&amp;fileId=212681&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=8857b9211bfded3544ec06b32e46797a.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/5BHSkXgCW6Si3EJ?file=/&amp;fileId=212663&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=113d6e99acb53db205fe03e3c26da5e5.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/NbY2ojeW97p3Pbw?file=/&amp;fileId=212666&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=5aeb40456092b6efb2f8adff8b345223.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/4iigtqyG5a44HDX?file=/&amp;fileId=212669&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=605bf09c410a3197da232054b58a0b71.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/bamkZy8fczpiXkW?file=/&amp;fileId=212672&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=2e417333dd61f38c52a7337e70d0b4ff.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/of7KY46Rj8xgbSE?file=/&amp;fileId=212675&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=36f5ad86f7303620ef7fb3e3958c702e.png" class="img-fluid"></p>
<p>Am Abend esse ich etwas von meinen Vorräten und setze mich anschließend ins Bordrestaurant und schreibe ein paar Gedichtfetzen auf. Während ich mich wieder mit meinem Abteilgenossen unterhalte, gesellt sich eine Südafrikanerin zu uns, die vor allem Leute Englisch sprechen gehört hat. Wir unterhalten uns sehr lang über verschiedenste Themen. Sie reist im Moment durch Osteuropa, Kleinasien und Zentralasien und ist eigentlich Privatköchin. Eine sehr interessante Person. Ich merke, dass ich es sehr genieße, mit Leuten noch Englisch sprechen zu können. Hat sich doch einiges getan, in dem Jahr.</p>
<p>Wenig später kommt unser Schaffner zu uns und sagt etwas auf Türkisch. Mein Abteilgenosse versucht zu übersetzen, bei uns kommt nur an: Wir fahren jetzt noch bis Sivas und da sind wir dann noch eine Stunde. Dann müssen alle in Busse umsteigen und wir werden nach Kayseri gefahren, wo wir dann wieder in einen Zug nach Ankara steigen. Na toll. Warum habe ich mir nochmal ein Schlafwagen-Ticket gekauft, wenn wir die Nacht größtenteils im Bus verbringen? Bis nach zwölf unterhalte ich mich noch mit Margreth, so heißt die Südafrikanerin, dann lege ich mich noch etwas aufs Ohr. Nach etwa einer Stunde werden wir rausgescheucht, zu den Bussen. Zwei bis drei Stunden werden wir wohl fahren. Etwa 2.30 Uhr geht es los. Schlafen funktioniert zumindest ganz gut, ich bin auch echt müde. Um 5 Uhr befinden wir uns wieder im Zug (nicht derselbe, aber auch erkennbar ein <em>Doǧu Ekspresi</em>), der irgendwann auch losfährt. Eieiei. Mal schauen, wie der morgige Tag wird…</p>



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  <category>Georgien</category>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2026-01-27_rueckreise-tag-3.html</guid>
  <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 23:00:00 GMT</pubDate>
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  <title>Semesterabschlusskonzert der Studi-Bigband Marburg</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2026-01-27_sak-studibigband.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>Am 06.02.2026 spiele ich mit der Studi-Bigband unser Semesterabschlusskonzert im KFZ. Wir haben ein sehr tolles Programm, kommt gerne rum!</p>
<p>Karten gibt’s im KFZ: <a href="https://kfz-marburg.de/programm/studierenden-bigband-marburg" class="uri">https://kfz-marburg.de/programm/studierenden-bigband-marburg</a></p>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
<figure class="figure">
<p><img src="https://www.studibigband-marburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Funky-Cha-Cha.jpeg" class="img-fluid figure-img" width="724"></p>
<figcaption>Grafik: Studi-Bigband Marburg.</figcaption>
</figure>
</div>



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  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2026-01-27_sak-studibigband.html</guid>
  <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 23:00:00 GMT</pubDate>
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  <title>Rückreise Tag 2: Von Kvariati über Sarpi und Hopa nach Kars</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2026-01-14_rueckreise-tag-2.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>…und früh wieder raus. Als mein Wecker um 6.40 Uhr klingelt, liege ich schon zehn Minuten wach. Früh aufstehen ist einfach nicht meins (und früh ins Bett gehen auch nicht). In wenigen Minuten werde ich Georgien verlassen. Wann ich wiederkomme, weiß ich noch nicht, aber das Land wird sich in der Zeit ganz bestimmt sehr verändert haben. Es ist wie, wenn man einen Freund x Jahre nicht gesehen haben wird und man weiß, dass er Pläne hat, die in eine andere Richtung gehen als die, aus der er kommt.</p>
<p>Ich bin um sieben Uhr mit meinem Fahrer verabredet. Ich bin da, der Fahrer nicht. Nach zweimal telefonieren steht er dann um 7.20 Uhr bereit und fährt mich zur Grenze. Jetzt ist es wirklich (gleich) vorbei, denke ich, als ich in die Grenzstation laufe. Leider muss ich mich schon jetzt von einem lebendigen Erinnerungsstück trennen, meinen Drachenfuß darf ich leider nicht in die Türkei einführen, generell keine wurzelnden Pflanzen. Na gut. :(</p>
<p>Nach dem Geldwechsel meiner letzten ლარი (Lari) in türkische Lira suche ich die Marshutka auf, die mich nach Hopa bringen wird. Seit dem letzten Jahr ist der Wert der Lira weiter gefallen. Damals entsprachen 38 Lira einem Euro (19.09.2024), heute sind es 47. In der Marshutka stelle ich fest, dass ich die Zeitumstellung nicht eingerechnet habe und eine Stunde eher als ursprünglich geplant am Busbahnhof sein werde. Heißt dann drei Stunden warten.</p>
<p>An selbigem angekommen komme ich schnell mit Bennett in Kontakt, wie sich herausstellt ist sie französische Englischlehrerin, hat neun Jahre in Deutschland gelebt und ist vor allem sehr redselig. Das ist schön, denn so vergehen die drei Stunden warten wie im Flug. Sie hat wie ich einen Faible für Züge, außerdem hat sie mir Bilder ihrer Wohnungen gezeigt – meine Güte, ich habe selten so schöne Dekorationen gesehen. Sie hat in Hagen gewohnt, direkt neben dem Bahnhof in einem alten Uhrenturm. Ihr Schlafzimmer war wie ein Schlafwagen gestaltet – genial. Bennett ist laut (sagt sie selbst) und deswegen inkompatibel mit der deutschen Kultur (sagt sie auch selbst). Ich würde das etwas relativer sehen, aber Bennett ist sich für „kontroversere“ Positionen nicht zu schade (und das meine ich ganz positiv). Es macht sehr Spaß, ihr zuzuhören und sich mit ihr über Dinge zu amüsieren, zumal sie einfach sehr gutes Englisch spricht. Sie ist sehr offenherzig und wir verstehen uns sehr gut. Interessanterweise erfahre ich von ihr, dass Armenien (basierend vor allem aus ihren Erfahrungen in Gyumri, wo ich mit David auch war) für sie das christliche Afghanistan ist, weil sie noch nie in einem christlichen und gleichzeitig so rückschrittlichen Land bezüglich Frauenrechte war. Es folgten entsprechende, sehr krasse Geschichten: von einer Frau, die mit 40 nicht wusste, dass man sich auch als Frau selbst befriedigen kann. Von zahlreichen fremden Personen, die sie aus heiterem Himmel auf Sex ansprechen. Von einem 24-Jährigen, der geschockt ist, dass eine Frau weiß, dass er sich auch zuhause selbst befriedigen könnte und noch nie in seinem Leben mit einer weiblichen Person über Sexualität gesprochen hat. Und so weiter und so fort.</p>
<p>Die Busfahrt ist dann etwas ruhiger, wir sitzen leider nicht nebeneinander, was aber auch gut zum Pause machen ist. Ich höre Musik und schaue vor allem aus dem Fenster. Das lohnt sich, denn draußen fliegen Landschaften vorbei, die an amerikanische Canyons erinnern. Wunderschön, mit zahlreichen türkisen Stauseen. Dann fange ich den unendlichen Podcast mit dem Filmemacher Wim Wenders an. Auch wenn ich noch nicht ganz durch bin – ich kann die siebeneinhalb Stunden wärmstens empfehlen. Es ist unfassbar spannend, was dieser Mann alles erlebt hat und was er für Geschichten erzählt. „Alles gesagt“ ist, finde ich, vor allem deswegen ein so geniales Format: Weil man so viel über die interviewten Personen erfährt wie nirgendwo anders. Den Podcast gibt’s entweder bei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7tm7srfm500">YouTube</a>, auf der <a href="https://www.zeit.de/kultur/film/2025-08/wim-wenders-interviewpodcast-alles-gesagt">ZEIT-Website</a> oder im Podcast-Player eurer Wahl.</p>
<p>Schließlich sind wir in Kars. Ganz beseelt vom Wim-Wenders-Podcast bin ich tatsächlich überrascht, warum wir nach sechseinhalb Stunden „schon“ da sind. Einen Tee und den anschließenden Abschied von Bennett, die für drei Nächte bleibt und danach erst den <em>Doǧu Ekspresi</em> nimmt, und dann mache ich mich auf zum Hotel. Sachen abstellen, schnell noch mein Busticket für Ankara–Istanbul buchen. Ich hab nämlich erschreckt festgestellt, dass alle Zugtickets schon weg sind für den Tag. So ein Mist, bei Nele hat das (natürlich Off-Season) super gut am selben Tag funktioniert. Dann laufe ich noch hoch zur Festung. Es ist ein schöner lauer Sommerabend und auch wenn ich den Sonnenuntergang knapp verpasse, freue ich mich sehr an dem Licht, in das diese kleine Stadt im Osten der heutigen Türkei gelegen ist. Macht euch gerne selbst ein Bild von ihrer Geschichte (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kars">Service-Link zu Wikipedia</a>), ich bin leider nur viel zu kurz hier, um das grade zu schaffen.</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/naDYwR4pcApHJrm?file=/&amp;fileId=212564&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=b04275bf1c3a63a516a5d12f6e5ba661.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Kars im Abendlicht.</figcaption>
</figure>
</div>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/E6iNbkx2BZnXGGN?file=/&amp;fileId=212567&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=a0add9c07cbf5ed49a1e5a0aac80673b.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Die Festung.</figcaption>
</figure>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/PBKN2ApfcoDJKDg?file=/&amp;fileId=212573&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=5cc4992a2fdb7816e93f4a2148ce7220.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>„Letztes Licht schwindet…“</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Morgen geht es schon weiter. Ich bin traurig, Georgien zurückzulassen, aber das Reisefieber hat mich schon wieder gepackt. Ich freue mich sehr auf meine Zugfahrt. Auf viele schöne Bilder, die sich mir zeigen werden, und auf einen schönen Schlafwagen, der mir für eine Nacht ein Zuhause sein wird.</p>
<p>Ich mach mich jetzt ins Bett, denn auch morgen geht es wieder früh raus. Habt es gut und bis bald.</p>



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  <category>Georgien</category>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2026-01-14_rueckreise-tag-2.html</guid>
  <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 23:00:00 GMT</pubDate>
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<item>
  <title>Rückreise Tag 1: Von Tsipnari über Batumi nach Kvariati</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2026-01-04_rueckreise-tag-1.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>Meine Zeit in Georgien ist nun vorbei, es fühlt sich seltsam an – natürlich – und traurig bin ich auch darüber. Wehmütig, aber definitiv auch etwas erleichtert. Am Abend vorm Beginn meiner Rückreise telefoniere ich noch mit tux, solange bis mein Internet-Paket ausläuft. Für die letzten Tage hatte ich jeweils unlimited Internet für 24 Stunden, ich hab es jeden Tag vergessen, zu verlängern. Ich schlafe nicht besonders gut, aber auch nicht besonders schlecht. Und tatsächlich wache ich zufällig zum Sonnenaufgang auf, weil ich auf Toilette muss. Mein erster Sonnenaufgang hier, glaube ich, – und mein letzter.</p>
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Hinweis
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<p>Kleiner Disclaimer, bevor es hier weitergeht: Ich bin ja längst zurück in Deutschland. Mit dem Fotos sortieren bin ich nicht so ganz hinterhergekommen, es war viel los und ist es auch immer noch. Um das nochmal kurz zeitlich einzuordnen: Ich bin am 14.08. in წიფნარი (Tsipnari) aufgebrochen und werde am 21.08. in Dessau ankommen. Alle Details erfahrt ihr ab diesem Blogbeitrag.</p>
</div>
</div>
<p>Als der Tag dann richtig losgeht, geht alles recht fix. Zähneputzen, letzte Sachen zusammenpacken, mit dem Auto die 50 Meter zur Marshutka-Haltestelle fahren (aufgrund meines zahlreichen Gepäcks sogar ausnahmsweise angebracht), mich von Saleko und Tornike verabschieden, წიფნარი (Tsipnari) war quasi schon gestern Abend dran. Die letzten Male გურია (Guria) bewundern, seine grünen Wälder in mehr Grüntönen als ich benennen könnte, seine kleinen Felder und Hügelketten, die gewundenen Straßen, an sich angerostete Gasleitungen schmiegen, die vielen lieben Straßenhunde, die sich so sehr über Gesellschaft freuen. Es ist ein trauriger Abschied, aber ich bin auch sehr glücklich, dieses Paradies auf Erden – denn das ist es! – kennengelernt und, ermöglicht durch Levan und Saleko, relativ untouristisch erschlossen zu haben. Ich bin wirklich traurig, წიფნარი (Tsipnari), გურია (Guria), საქართველო (Georgien) hinter mir zu lassen. Ich werde vieles vermissen.</p>
<p>Die Marshutka fährt erst nach ჩოხატაური (Chokhatauri), fast alle steigen dort aus, kleine Pause, zwei heiße ლობიანი (Lobiani) kaufen – es werden die letzten für mich sein, schluchz! Einsteigen, weiter geht’s nach ბათუმი (Batumi). Nachdem wir das traumhafte გურია (Guria) verlassen haben, schlafe ich etwas und wache kurz vor ბათუმი (Batumi) wieder auf.</p>
<p>In ბათუმი (Batumi) holt mich მალხაზი (Malkhazi) ab, ein Freund Salekos. Er fährt mich nach კვარიათი (Kvariati), zwei Kilometer vor სარფი (Sarpi), die Grenzstadt zur Türkei. Dort habe ich ein Zimmer in einer Hütte. Blick aufs Meer. Tasche abstellen, dann etwas Essen gehen. Zum letzten Mal ხინკალი (Khinkali) essen und ნატახტარი (Natakhtari), mein liebstes georgisches Bier, trinken. Danach huppe ich ins Schwarze Meer, diesmal auch zum letzten, aber vor allem zum ersten Mal. Der Strand ist völlig überfüllt, einen ganzen Tag könnte ich das nicht ertragen. Das Wasser ist sehr warm (und wer mich kennt, der*die weiß, dass ich eigentlich eher eine Frostbeule bin) und ich koste es sehr aus, im Meer schwimmen zu können. Am Abend telefoniere ich noch mit meinen Eltern und genieße den phänomenalen Sonnenuntergang. Auf jeden Fall ein gebührender Abschluss dieses Jahres. Und dann geht’s früh ins Bett…</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/T9XDMm62RiHxFQf?file=/&amp;fileId=167199&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=66a911687b9d4b516765e5dceddf9b2e.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Der Sonnenuntergang in კვარიათი (Kvariati).</figcaption>
</figure>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/eqdYQfJF6reEirR?file=/&amp;fileId=167193&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=1ea66a89b2bca1b4e788b94aa781e3b0.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Wirklich ein Traum!</figcaption>
</figure>
</div>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/CdnPonnbjbToetK?file=/&amp;fileId=167196&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=0896c1b2fb202be06dc06ea810e6a669.png" class="img-fluid"></p>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/SdPy8kMysbE3wf7?file=/&amp;fileId=167205&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=3d6a1b2e3ca01d81eec96b30018bbee5.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Mein letztes Bild aus Georgien: Der Grenzübergang in სარპი (Sarpi).</figcaption>
</figure>
</div>
<section id="aktuelle-empfehlungen" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="aktuelle-empfehlungen">Aktuelle Empfehlungen</h2>
<ul>
<li><p>Schon eine Weile her, aber immer noch aktuell (finde ich): Ein <a href="https://uebermedien.de/110900/verbrennerverbot/">Übermedien-Beitrag zum Verbrennerverbot</a>. Sehr zu empfehlen gegen den nicht enden wollenden Populismustrend in unserem Land.</p></li>
<li><p>Vermutlich habt ihr es längst mitbekommen: Konstantin Wecker hat sich extrem missbräuchlich verhalten. Im <a href="https://uebermedien.de/111526/wie-erklaert-man-seinen-lesern-dass-das-privatleben-von-konstantin-wecker-die-oeffentlichkeit-etwas-angeht/">Übermedien-Podcast</a> gibt es spannende Hintergründe dazu vom SZ-Investigativchef.</p></li>
</ul>


</section>

 ]]></description>
  <category>Georgien</category>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2026-01-04_rueckreise-tag-1.html</guid>
  <pubDate>Sat, 03 Jan 2026 23:00:00 GMT</pubDate>
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</item>
<item>
  <title>Der Dezerter Bazar</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-11-18_bazari.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>Von einer weiteren Sache möchte ich auch noch unbedingt berichten, denn ich vermisse das georgische Einkaufserlebnis. Ich war nicht besonders häufig auf dem großen Basar in თბილისი (Tbilisi), weil der recht weit weg war, aber auch bei mir um die Ecke konnte man Gemüse, Käse und alles, was man eben so brauchte, nicht nur in Supermärkten sondern auch in kleineren Märkten oder Ständen kaufen.</p>
<p>Bevor ich თბილისი (Tbilisi) verlassen habe, bin ich noch eine große Runde über den დეზერტირების ბაზრობა (Dezertirebis Bazroba = Dezerter Bazar) gedreht, den größten Gemüsemarkt der Stadt. Es gibt sowohl verschiedene Markthallen als auch lose überdachte Flächen, auf denen man so ziemlich jedes Gemüse bekommt, aber auch Gewürze oder Fleischwaren. Fast direkt an den Dezerter Bazar schließen sich dann noch weitere Bazare an. Dort bekommt man Second-Hand-Kleidung, Haushaltsgegenstände, Teppiche, Souvenirs, im Grunde alles.</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/dpnRjgMi6qgq4k6?file=/&amp;fileId=163644&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=c39eda7c6f01d9e0fdffd67a2d1b3867.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Georgischen Käse bekommt man in Deutschland leider nicht. Am Anfang kam ich gar nicht darauf klar, aber jetzt vermisse ich ihn doch ganz schön.</figcaption>
</figure>
</div>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Lze4oQtLDMc8j8o?file=/&amp;fileId=163650&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=6a28da8ce19941b82bcf19ad913f1af1.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Auch wenn der Käse quasi immer gleich aussieht, handelt es sich in der Regel um unterschiedliche Sorten, die unterschiedlich schmecken oder andere Konsistenzen haben. Probieren vorm Kaufen lohnt sich immer.</figcaption>
</figure>
</div>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/tB2Xk25rsyneXt2?file=/&amp;fileId=164091&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=4c442da75720ed959c88ae3f86556008.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Gemüsehändler*innen auf dem Dezerter Bazar.</figcaption>
</figure>
</div>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/2wgQZW8e82BEHyx?file=/&amp;fileId=163647&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=b90e361e8c3a9d17d1389219ca0ecf41.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Auch Gewürze und Getreide gibt es zuhauf.</figcaption>
</figure>
</div>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/6RaQLY6iZq5kroY?file=/&amp;fileId=163653&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=c92029d7bfdae9b824cad4f24413bb68.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Und natürlich Walnüsse…</figcaption>
</figure>
</div>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/C6NPWfzzJtJHXsH?file=/&amp;fileId=163656&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=6025c8c1ab8b6bb287c06b470b19a535.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Und Melonen!! Oh, wie ich georgische Melonen vermisse. In Deutschland schmecken die quasi nach nichts.</figcaption>
</figure>
</div>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/HXGQHXNN3CfLELz?file=/&amp;fileId=163659&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=f77910081bccea6caafe022efd0b92e1.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Wenn man zur Erntezeit durch კახეთი (Kakheti) fährt, dann stehen am Rand oft LKW-Ladungen an Melonen. Das ist so verrückt.</figcaption>
</figure>
</div>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Neb2QmgTsABzTXN?file=/&amp;fileId=163668&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=3db6f0fe9c6b0b640b423d13588bc36c.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Und auch ჩურჩხელა (Churchkhela) gibt es hier natürlich, das sind Nüsse (Haselnüsse oder Walnüsse), die in Traubensaft getaucht werden. Unfassbar lecker und nahrhaft.</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Soweit zu meinen letzten Bazar-Eindrücken. Leider sieht wie auch bei den Marschrutkas die Zukunft des Dezerter Bazars nicht so rosig aus. Gerüchten zufolge soll er in den nächsten Jahren abgerissen werden und durch eine moderne Shopping-Mall ersetzt werden.</p>
<p>Habt es gut und bis bald!</p>



 ]]></description>
  <category>Georgien</category>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-11-18_bazari.html</guid>
  <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 23:00:00 GMT</pubDate>
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<item>
  <title>Marschrutkas</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-11-18_marshutkas.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>Georgien liegt mittlerweile nicht nur 3.000 Kilometer hinter mir, längst sind drei Monate vergangen, seit ich das Land verlassen habe. Und so viel ist passiert seitdem… Trotzdem möchte ich noch die Gelegenheit nutzen, von ein paar Dingen aus Georgien zu berichten, solange die Erinnerungen daran nicht vollends verschwimmen. Darüber hinaus fehlen ja auch noch meine Rückreise-Berichte, die zwar schon allesamt fertig geschrieben sind, wo ich aber noch nicht zum Fotos aussortieren gekommen bin.</p>
<p>Und so erzähle ich euch heute von Marschrutkas. Im Blog habe ich größtenteils den Terminus „Marshutka“ benutzt, weil die Georgier*innen das eine r nicht mitsprechen (was ich zu Beginn sehr schade fand, denn ich finde den Klang von „Marschrutka“ einfach sehr toll). Ich glaube, geschrieben wird es trotzdem „Marschrutka“. Laut Wikipedia sind Marschrutkas „Routentaxis“, ich hab es immer mit Kleinbussen oder Minivans übersetzt. Sie gehörten zum ÖPNV und verkehren auf festen Linien, wobei nur die Anfangs- und Endhaltestelle manifest ist, während sich alles dazwischen eher latent verhält. Oder anders gesagt: Die halten, wo man es grade braucht (gesetzt dem Fall, man weiß, wo sie lang fahren).</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/3iXk9sWyr9jZmdq?file=/&amp;fileId=134693&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=fd1dec4cd31033c5e1ad815b863ac09d.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Blick aus der Marschrutka.</figcaption>
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<p>Die größte Herausforderung bei Marschrutkas ist, dass in der Regel nicht so einfach herauszufinden ist, wann sie fahren. Zwar gibt es feste Abfahrtszeiten, die teilweise an den Stationen (womit ich Anfangs- und Endhaltestelle meine) aushängen, allerdings fahren sie auch einfach, wenn sie voll sind. Das mag auf den ersten Blick sehr unpraktisch erscheinen, aber eigentlich verändert es nur ein bisschen, die Art zu reisen. Meist gibt es genug Alternativen und wenn man eine Marschrutka bekommen muss, dann gibt es Mittel und Wege, dies zu erreichen.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/tJJEpRQPwF2w7p2?file=/&amp;fileId=154317&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=d850fbde70b131b9edbc37062202326b.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Marschrutka-Bahnhof დიდუბე (Didube) in თბილისი.</figcaption>
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<p>Ich erkläre den Ablauf mal an einem Beispiel, dann ist es vielleicht anschaulicher. Wenn ich von თბილისი (Tbilisi) nach ქუთაისი (Kutaisi) fahren will, dann fahre ich erstmal zu einer der beiden großen Marschrutka-Bahnhöfen in თბილისი (Tbilisi). Die allermeisten Marschrutkas, nämlich alle die, die die Stadt über die nördliche Zufahrtsstraße verlassen (u.a. სტეფანწმინდა (Stepantsminda), ქუთაისი (Kutaisi) und der gesamte Westen), fahren vom Marschrutka-Bahnhof დიდუბე (Didube), der direkt an der gleichnamigen Metro-Station liegt. In დიდუბე (Didube) angekommen, muss man ein bisschen suchen und Leute fragen, wo die Marschrutka nach ქუთაისი (Kutaisi) fährt. In der Frontscheibe der Minibusse liegen auch immer Schilder mit dem Zielort – allerdings häufig auch nur auf Georgisch. Dann schaut man, ob noch Platz ist, sucht sich einen Platz, kauft irgendwo ein Ticket (der Fahrer weiß, wo) und wartet, bis die Marschrutka sich füllt. Und wenn sie dann voll ist, geht’s los.</p>
<p>Im Innern einer solchen Marschrutka kann es ganz verschieden aussehen. Es gibt hochmoderne Marschrutkas mit Klimaanlage und viel Platz, es gibt aber auch ultra enge Marschrutkas ohne Klimaanlage, in denen es wirklich schwer auszuhalten ist. Experimentell ist auch der Fahrstil des Fahrers (das gendere ich hier bewusst nicht, denn ich habe während meines gesamten Jahres keine einzige weiblich gelesene Person auf dem Fahrersitz einer Marschrutka gesehen). Oft sind diese Fahrzeuge nicht in angemessenem Tempo unterwegs, wilde Überholmanöver gehören zum Tagesgeschäft und Anschnallgurte genießen auch kein hohes Ansehen, sofern sie überhaupt vorhanden sind.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/ySxEeD6W6CN5tis?file=/&amp;fileId=154326&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=fd7fa36e8117cf83bad06aaeecf9c799.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Pause gemacht wird im Schnitt nach zwei bis drei Stunden Fahrt. Oft sind es immer dieselben Stellen, an denen Pause gemacht wird. Dort gibt es dann etwas zu Essen und eine Toilette (von grausiger Hygiene, das gilt leider für alle Marschrutka-Toiletten). Der Rastplatz hier liegt zwischen ქუთაისი (Kutaisi) und თბილისი (Tbilisi).</figcaption>
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<p>Die Route, die die Fahrer fahren, ist vermutlich immer dieselbe, denn häufig werden unterwegs noch Menschen eingesammelt. Georgier*innen haben in der Regel die Nummer des Fahrers und telefonieren dann während der Fahrt mit ihm, wann sie sich am besten rausstellen können, um eingesammelt zu werden. Grundsätzlich kann man von jeder Marschutka, die an einem vorbeifährt, eingesammelt werden, auch ohne anrufen. Aber wenn die voll ist, kann es auch sein, dass sie nicht anhält. Und „voll“ ist auch sehr relativ, häufig bedeutet das, es gibt keine Stehplätze mehr. Für sehr sicherheitsbedürftige Menschen nicht so ganz zu empfehlen.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/9tdEkJ7fy8oPsot?file=/&amp;fileId=154329&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=1df12049121a172afb19aa5ceaa2a86e.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Marschrutka-Bahnhof in ქუთაისი (Kutaisi).</figcaption>
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<p>Das tolle ist, dass es quasi überall Marschrutkas gibt. Sie sind sehr preiswert und man wird nicht über den Kopf gehauen (die Gefahr gibt es bei Taxis sehr). Es ist nicht wirklich eine bequeme Art zu reisen und bei mir hat es auch etwas meinen Reisestil verändert. In Deutschland war ich (und bin ich jetzt auch wieder) immer abhängig von den Fahrplänen der Bahn, in Georgien hab ich häufig einfach nicht auf Fahrpläne geachtet (oder achten können), sodass ich meist losgefahren bin, um die nächste Marschrutka in meine Richtung zu nehmen. Das hat nicht immer funktioniert, aber war auch eine viel entspanntere Art zu reisen, weil ich keinen zeitlichen Druck hatte, nur das Ziel, am Ende anzukommen. Das geht bei längeren Strecken nicht, aber oft genug hat es sehr gut funktioniert.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/BDR4ZYLNqrgn4rc?file=/&amp;fileId=163665&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=0dae2767cc51cb0e4791d8ab62c5578a.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Meine vorletzte Marschrutka-Fahrt führte mich von თბილისი (Tbilisi) kurz vor ჩოხატაური (Chokhatauri). Die Marschrutka wäre auch noch weitergefahren nach ნაბეღლავი (Nabeghlavi), wo das berühmte Mineralwasser herkommt.</figcaption>
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<p>Irgendwann zum Ende hin habe ich dann eine wahnsinnig tolle Seite gefunden: „<a href="https://marshrutka.info/">Georgian Marshrutka</a>“. Da werden ganz viele (vermutlich fast alle) Marschrutka-Linien Georgiens aufgelistet mit Abfahrtszeiten etc. Das hilft enorm, aber verlassen kann man sich nie darauf. Eine sehr sichere Quelle für Abfahrtszeiten sind die Gastgeber in Guesthouses, die in der Regel sehr gerne Marschrutka-Plätze reservieren oder aktuelle Abfahrtszeiten erfragen.</p>
<p>Jetzt habe ich einiges erzählt und in einigen Blogbeiträgen (z.B. <a href="../posts/2024-11-28_zerstreuung.html">hier</a> und <a href="../posts/2025-08-19_akhaltsikhe-vardzia.html">hier</a>) konntet ihr auch schon lustige Storys über Marschrutkas lesen, allerdings kommt nun die schlechte Nachricht: Meinen Informationen nach wird es Marschrutkas nicht mehr lange geben. Ich kann gerade leider keine aktuellen Informationen herausfinden, aber aus Sicherheitsgründen sollen Marschrutkas durch ein mehr reguliertes Bussystem ersetzt werden. Das sollte eigentlich schon zum Juli 2025 passieren, wurde dann aber auf Januar 2026 verschoben. Auf der einen Seite gibt es sicher gute Gründe dafür, auf der anderen Seite geht damit auch ein Stück Reisekultur verloren und ein nächster großer Schritt auf dem längst beschrittenen Pfad der Touristisierung und Verwestlichung Georgiens (wobei ich beide Begriffe explizit nicht gewertet verstanden wissen will) wird gegangen.</p>
<p>Ich glaube, das war das wichtigste. Falls ihr mehr wissen wollt, kann ich den <a href="https://wander-lush.org/georgia-marshrutka-transport-guide/">Wander-Lush-Guide für Marschrutkas</a> sehr empfehlen, da gibt es auch noch viele tolle Bilder und mehr Informationen.</p>
<section id="aktuelle-empfehlungen" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="aktuelle-empfehlungen">Aktuelle Empfehlungen</h2>
<ul>
<li><p>Neles Bruder hat eine phänomenale A Cappella Band („<a href="https://noice-voices.com/">Noice</a>“), die ein unfassbares Niveau haben. Ich war am Sonntag auf einem Konzert und kann es sehr empfehlen!</p></li>
<li><p><a href="https://david-luebke.de/">David Lübke</a> hat sein neues Album „Wo der Mond die Erde küsst“ herausgebracht. Ich konnte noch nicht viel reinhören, aber erwarte tolle neue Lieder. Am 30.11. ist er übrigens in Leipzig. Empfehlung!</p></li>
<li><p>Das Content-Creator-Nicht-mehr-Paar Iris Gavric und Matthias Renger haben ein tolles Buch über humorvolle Konfliktlösung geschrieben: „<a href="https://www.buch7.de/produkt/du-bist-das-problem-das-ich-mir-wuensche-iris-gavric/1051038941?ean=9783758700200">Du bist das Problem, das ich mir wünsche</a>“</p></li>
<li><p>Ich habe gerade ein Live-Video von einer meiner Lieblings-Balfolk-Bands „Loogaroo“ auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ITZ3XUiMLAs">YouTube</a> entdeckt. Ich war bei dem Bal auch dabei und es war sehr, sehr toll. Wer erkennt, welcher Tanz das ist?</p></li>
<li><p>Im MDR lief kürzlich georgische Spielfilm „<a href="https://www.ardmediathek.de/film/amsel-im-brombeerstrauch/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kZXJlaWhlbi8wZTFmMzNiYS1iOTg0LTQ1MzItOTMxOC0xNmZhN2Q4MDNiZDUvcHJvZ3JhbS01MzcwNjUtNTE2ODMy">Amsel im Brombeerstrauch</a>“. Ich hab ihn noch nicht gesehen, aber lohnt sich sicher.</p></li>
</ul>


</section>

 ]]></description>
  <category>Georgien</category>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-11-18_marshutkas.html</guid>
  <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 23:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/9tdEkJ7fy8oPsot?file=/&amp;fileId=154329&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=1df12049121a172afb19aa5ceaa2a86e" medium="image"/>
</item>
<item>
  <title>Die letzten Tage</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-09-05_letzte_tage.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>Nun ist es soweit, die letzten Tage sind angebrochen und es gilt Abschied zu nehmen von Georgien. Wie viel Zeit bis zu einem Wiedersehen ins Land gehen wird, ist unklar, aber einige Jahre werden es sicher sein.</p>
<p>Nach meiner Rückkehr aus სვანეთი (Svaneti) brechen meine letzten Tage in თბილისი (Tbilisi) an. Es fühlt sich seltsam an, dieser mittlerweile etwas mehr vertrauten Stadt nach so langer Zeit mehr oder weniger endgültig den Rücken zu kehren. Aber auch gut, denn irgendwie habe ich auch genug von Großstadt, von Lärm, von langen Fahrtzeiten.</p>
<p>Wir feiern mit Saleko, Yana und Mariam noch Mariams Bachelor-Abschluss, die ist nämlich auch fertig geworden, und dann geht es für mich nach წიფნარი (Tsipnari), das Dorf, das ihr schon kennt, wo Levan wohnt und Saleko ein Sommerhaus hat. Die letzten anderthalb, zwei Wochen werde ich dort verbringen. Ohne viel Stress, ohne Städtetrips, mit viel Ruhe und Dinge, auf die ich Lust habe.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/iC73abWbqo4gMnC?file=/&amp;fileId=163671&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=4dc3ca3cbed2a402360decf0e6852600.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>So bekommt ihr jetzt nochmal ein paar schöne Bilder aus წიფნარი (Tsipnari) zu sehen.</figcaption>
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<p>Die ersten Tage hat es sehr viel geregnet, richtig wild und mystisch sah die Landschaft aus.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/xHSwYeLpWq34CbQ?file=/&amp;fileId=163674&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=15e81cb21cfc8b141e8e5a9dcdfc496b.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/dTNwqdoRgbyHCJD?file=/&amp;fileId=163677&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=c54f0902d6798257e1fb136705414462.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Mit Levan war ich bei სკიჯის სახლი (Skihis Sakhli), einer Art Hotel, die auch ganz tolle Trockenfrüchte machen. Unterwegs sind wir an dieser wundervollen sowjetischen Bushaltestelle vorbeigefahren.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/dWtBXXJAax3WcZ9?file=/&amp;fileId=163680&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=937f1eaccae2329f8e953263331a7d8b.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Dort konnte ich auch sehen, wie ხაჭაპური (Khachapuri) traditionell gemacht werden. Die Steine auf dem Bild liegen falschrum, es sind also so eine Art Schalen, die ins Feuer gestellt werden und darein wird dann der Teig gelegt.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/K9gQyqdkbarKZt3?file=/&amp;fileId=163683&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=c1c025a5d68dd4d3ecb63cb80f4c7e7a.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Von den Hütten hat man einen fantastischen Blick…</figcaption>
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<p>In წიფნარი (Tsipnari) und überhaupt in გურია (Guria) wurde früher ganz viel Tee angebaut. Irgendwann wechselte man aber zu Haselnüssen und zurzeit ist Haselnussernte (wir befinden uns zeitlich in den ersten beiden Augustwochen). Ich helfe Levan ein bisschen bei der Ernte (er pflückt die Nüsse direkt vom Baum) und dann auch beim Säubern. Da die Haselnüsse ja in so einer Art Halterung stecken, müssen sie dort erst rausgepult werden. Je nach Reifung der Nuss geht das mal leichter und mal schwerer. Levans Mutter Lamala sitzt dann den ganzen Tag und säubert die Haselnüsse und abends will sie gar nicht mehr aufhören – das ist sehr süß.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/4K2SDGZEtia6wYL?file=/&amp;fileId=163689&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=5862cd45a8eaff03c0db9d45cbdc0c30.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Blick von der Veranda.</figcaption>
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<p>Dann muss Levan los, denn er fliegt nach Deutschland zum Geburtstag meiner angeheirateten Großtante, der Mutter von Ingo. Währenddessen ist seine Schwester und ihr Mann bei seiner Mutter, die können kein Englisch, weswegen ich umziehe zu Saleko, der am nächsten Tag mit seiner Mutter Luise und Tornike anreist. An einem Tag fahren wir sehr weit in die Berge Richtung ბახმარო (Bakhmaro), um Lachs zu kaufen, der dort gezüchtet wird.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/7i5qpQ7KSZKA9xr?file=/&amp;fileId=163695&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=01954df04fb4a02eb5503cba5912f5aa.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/jjjwtb5Gg9aeXMi?file=/&amp;fileId=163692&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e853d4cb2eac61d5b4346fae503bf43f.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Das Wetter bleibt mystisch.</figcaption>
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<p>In den letzten Tagen besuche ich noch ab und an Levans Schwester und Lamala, esse Melone und helfe beim Haselnussschälen.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/7ic3ef5qQw6nHKm?file=/&amp;fileId=163698&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e7d956a7c64405512a7df1d375c40a58.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Blick auf Levans Haus.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/X2GyN8gTNoJ9AtD?file=/&amp;fileId=163701&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=36aff132bf04b8c8a5833b2d15029d83.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Ich bleibe dabei: წიფნარი (Tsipnari) ist ein kleines Paradies auf Erden.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/7ZQRcFzWm2fo3bt?file=/&amp;fileId=163758&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=ea27257ddfa5e6ea4a4ea0cf536b8986.png" class="img-fluid"></p>
<p>Ich spaziere viel durchs Dorf und genieße die Stille und das Privileg, hier einfach so spazieren zu können. In საგურამო (Saguramo), wo Salekos Wochenendhaus steht, war das nie möglich, weil die Straßenhunde dort so aggressiv sind, dass ich nicht weiß, ob ich heil zurückkäme.</p>
<p>Und ich erfahre dann nochmal sehr traditionelle georgische Gastfreundschaft, auch bei einem Dorfspaziergang. Als ich nämlich am Friedhof vorbeigehe, komme ich an einer Gruppe essender und trinkender Georgier vorbei, die mich sofort ranwinken und mir was zu Essen in die Hand drücken und einen Plastikbecher mit Wein füllen. Dann wird gefragt, wo ich herkomme, es wird auf mein Wohl, auf das Wohl der Anwesenden, der Toten und so weiter getrunken (immer auf ex, davon wurde ich bei Saleko glücklicherweise immer verschont). Aber auch essen muss ich viel, dumm nur, dass ich quasi frisch vom Mittagstisch kam…</p>
<p>Aber ja, so ist das, denke ich. Ein Grund, warum ich so wenig Gastfreundschaft erfahren habe (im Verhältnis zum Ruf Georgiens diesbezüglich), ist sicher die Touristisierung. Und გურია (Guria) und natürlich წიფნარი (Tsipnari) im Speziellen sind wenig bis gar nicht touristisch erschlossen (zum Glück). „Der Tourismus zerstört das, wonach er strebt“, habe ich flèche im Ohr, der auch Reiseführer ist (und es entsprechend wissen muss ;) ).</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/2B5AZwFH9fmjL6b?file=/&amp;fileId=163779&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=1b834ff1af0afba3c5f789617532d71e.png" class="img-fluid"></p>
<p>Ich glaube auch, dass das der schönste Abschluss war, den ich bekommen konnte. Kein Reisestress, nicht zu viel Hitze, Dinge machen, auf die ich Lust habe: Lieder setzen, Spazieren, Haselnüsse säubern. Die Stille genießen, Fotografieren und ein wenig wehmütig zurückblicken auf das Jahr und die Zeit, die hier in diesem Land hinter mir liegt.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/55K5syTqPG7EECH?file=/&amp;fileId=163737&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=25f150993b32be74117e4f694544d4c1.png" class="img-fluid"></p>



 ]]></description>
  <category>Georgien</category>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-09-05_letzte_tage.html</guid>
  <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 22:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/2B5AZwFH9fmjL6b?file=/&amp;fileId=163779&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=1b834ff1af0afba3c5f789617532d71e" medium="image"/>
</item>
<item>
  <title>Ushba, Ushba!</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-09-02_ushba.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>Meine letzten Wochen in Georgien sind jetzt endgültig gezählt. Etwas mehr als drei waren es zu der Zeit, über die dieser Bericht erzählt. Nach einem Ruhetag in თბილისი (Tbilisi) hatte ich beschlossen, nochmal ein kleines Zugabenteuer zu wagen. Einmal nach Yerevan und zurück am Ankunftstag, nur zum Zugfahren. Vor allem wollte ich Fotos machen, denn auf die Strecke zwischen Georgien und Armenien hatte mich schon auf meiner <a href="../posts/2025-05-28_fussball.html">Armenien-Reise</a> sehr beeindruckt – und sie versprach wundervolle Eisenbahnromantik-Motive.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/ZmL5QynzNGyrkc3?file=/&amp;fileId=154833&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=1817409ad2616add407705e75a1483a5.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Der Nachtzug geht von ბათუმი (Batumi) über თბილისი (Tbilisi) nach Yerevan.</figcaption>
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</div>
<p>Also machte ich mich am 23.07. auf den Weg. Die Strecke gibt es nur als Nachtzug, es ging um 22.40 Uhr in თბილისი los, am Morgen würden wir in Yerevan sein. Da bekommt man dann natürlich nicht so viel mit. Die Fahrt war vor allem eins: anstrengend. Die Grenzkontrolle war mitten in der Nacht und zog sich über drei bis vier Stunden. Dann kann man sich echt den Nachtzug sparen.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/S4eQXYFBQaEEto3?file=/&amp;fileId=154857&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=532e6a507b90e9246f7edb9393aafe15.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>In meinen wenigen Stunden Aufenthalt in Yerevan entdeckte ich ein Y-Haus. Ich dachte bis dato, die gäbe es nur in <a href="https://www.mz.de/lokal/dessau-rosslau/seit-50-jahren-funf-erstbezieher-leben-noch-heute-im-dessauer-y-haus-in-der-friedrichstrasse-3278203">Dessau</a>. Außerdem besuchte ich auch ein kleines Ein-Raum-Eisenbahnmuseum im Hauptbahnhof.</figcaption>
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<p>Das war natürlich alles schon vorher zumindest absehbar und meine Hoffnung lag auf dem Zug in die Gegenrichtung, der nämlich schon 14 Uhr in Yerevan startete und თბილისი um kurz nach Mitternacht erreichen sollte. Geplanter Grenzübertritt um 21 Uhr. Perfekt für Fotos – nicht: Denn leider waren die Fenster so winzig, dass meine Kamera, selbst mit meinem 22mm Objektiv nicht durch gepasst hat. Fotos machen war dadurch müßig und ich war komplett übermüdet. Nun ja, es hätte gut werden können, so war es vor allem anstrengend.</p>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/jicFKkcx9eA5e2M?file=/&amp;fileId=154866&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=1e8bad7f57c98712b3f1ad23dd0f8c61.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Interessant am Zug: der Mehrbett-Wagen. Es gibt keine Abteile, eher Abschnitte zu sechs Betten, alles ist offen. Die Konstruktionen links sind recht offensichtlich und kaum bestaunenswert…</figcaption>
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</div>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/YzAg3DoaSy5D2cS?file=/&amp;fileId=154887&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=ed8e71869fe6112f38319e0bb3099ccd.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>…die auf der rechten Seite hingegen geradezu genial: Der Tisch kann umgeklappt werden, wodurch die untere Liege entsteht. Oben im Bild ist dann die obere Liege zu sehen, die um 180° gedreht wird.</figcaption>
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<p>Nach meinem teilweise etwas enttäuschenden Bahntrip nach Yerevan und zwei weiteren Pausentagen, machte ich mich auf den Weg auf eine letzte Fahrt in Georgien. Eigentlich hatte ich gar nicht mehr richtig Lust, irgendetwas zu unternehmen. Ich hatte schon so viel gesehen und ich fühlte mich irgendwie voll und ausgelaugt. Nach einem Pausentag mehr als ursprünglich geplant, machte ich mich am 27.07. schließlich auf den Weg nach სვანეთი (Svaneti). Zu Beginn hatte ich erstmal einen harten Rückschlag, weil die Marshrutka nach მესტია (Mestia) schon voll war. Da nur eine am Tag durchfährt, musste ich umplanen. Ich fuhr erst nach ზუგდიდი (Zugdidi) und von da aus weiter Richtung მესტია (Mestia). Das war vor allem deswegen frustrierend, weil ich für die მესტია-Marshrutka um 5.30 Uhr aufstehen musste. Für die ზუგდიდი-Marshrutka hätten zwei Stunden später locker gereicht.</p>
<p>Mein eigentliches Ziel war nämlich gar nicht მესტია (Mestia), sondern einige Kilometer vorher: ეცერი (Etseri). Dort kam ich um 17/18 Uhr an, kaufte noch Wasser und stiefelte los. Nach etwa der Hälfte des Weges nahm mich auch hier ein Trecker (diesmal ein richtiger) mit, auf dem schon drei Kuhhirten saßen. Mit schwerem Rucksack auf sehr schwergängigem Weg war das gar nicht mal zwangsläufig weniger anstrengend als laufen – nur schneller.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Tb6jDasgsB3eQLq?file=/&amp;fileId=162852&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=bc54c20e2f1f23f674e6c784f654794c.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Heu wird noch von Hand geschichtet.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/W8rNonNB5CcY6MN?file=/&amp;fileId=162861&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=9c9912d5247f9453aab0b1bf1f0cc028.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>ეცერი (Etseri).</figcaption>
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<p>Nach einem guten Stückchen machten sie halt und lokalisierten ihre Kühe und ich machte mich weiter hinauf bis ich eine geeignete Stelle für mein Zelt fand, sogar mit grandiosem Ausblick.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/jLEBaJKpt7LBZrC?file=/&amp;fileId=162846&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e320a46cf2e1fb3db8fc08ac078f46fe.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Grandioser Ausblick.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/qo5n4e84JWrmJo2?file=/&amp;fileId=162849&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e6a110b43ce44f0052f7d44f953600ca.png" class="img-fluid"></p>
<p>Am nächsten Morgen wachte ich früh auf. Nach Zeltabbau, Frühstück und Aufbruch machte ich wenig später schon eine ausgiebige Pause an einem Bach, um Wasser aufzufüllen und etwas an dem Lied weiterzuschreiben, an dem ich gerade arbeitete. Meine Etappe heute war durch meine gestrige Vorarbeit sehr entspannt, allerdings war es auch sehr heiß. Gestartet bin ich bei 1.430, geschlafen habe ich auf circa 2.000, mein höchster Punkt heute würde 2.400 Meter sein.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/ixqmro8fNMdSF9e?file=/&amp;fileId=162864&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=f84ac5de94452d447b13b499882abc59.png" class="img-fluid"></p>
<p>Der Weg ging entlang meines grandiosen Ausblicks des gestrigen Abends und führte über den Bak-Pass, von wo aus ich schon einen wundervollen Blick auf den Südgipfel des უშბას (Ushba) hatte. Dort hatte ich die Auswahl zwischen zwei Wegen, entweder folgte ich dem sichtbar schlechter ausgeschilderten, aber in meinem Wanderführer überlieferten Weg, oder dem besser ausgeschilderten, der aber weniger Blick auf den უშბა (Ushba) versprach. Ich entschied mich (leider) für ersteren, denn dadurch verpasste ich einen See und musste mich mit viel Gestrüpp und einem oft uneindeutigem Weg rumschlagen. Meine stetigen Begleiter waren – wie auch schon teilweise in ლაგოდეხი (Lagodekhi) – Fliegen und zwar Unmengen davon in vielen verschiedenen Arten.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/qcQxAzYFK5dm8FE?file=/&amp;fileId=162867&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=0e28969b5becb812faf5b51b3b94f8a2.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Der Südgipfel des უშჰბა (Ushba).</figcaption>
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<p>Der Abstieg war vor allem mühselig, ich musste wieder auf 1.600 Meter runter und der Weg war einfach nicht schön. Unten angekommen war ich so von der Hitze erschlagen, dass ich meinen vorherigen Plan, noch zu einem Wasserfall zu laufen, von dem man einen grandiosen Blick auf den უშბა (Ushba) Gletscher haben würde, verwarf und stattdessen nach einer ausgiebigen Mittagspause an einem Bach ins nächste Dorf, მაზერი (Mazeri), laufe. Es ist ein sehr schönes und sehr svanetisches Dorf. Überall laufen Tiere herum, alte Bauernhäuser, manche zerfallen, handgeschichtetes Heu, Wäsche hängt aus den Fenstern. Auch dort mache ich nochmal ausgiebig Pause, bevor ich mich um 18 Uhr wieder auf den Weg mache, um mir noch ein paar Meter vom morgigen, dem anstrengendsten Tag über den გული (Guli) Pass zu nehmen.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/LQ9jkcfGAqSqGyN?file=/&amp;fileId=162873&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=7890b69a21b79fac31b7af9c83eb659c.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>მაზერი (Mazeri) vorm უშბა (Ushba).</figcaption>
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<p>Auf der Karte habe ich bemerkt, dass es noch eine Erweiterung gibt, die nicht nur über den გული Pass, sondern über den გული drüber, direkt neben dem უშბა (Ushba) auf dem Kamm entlang führt. Ich beschließe, am Pass zu entscheiden, ob ich diesen Weg gehe, abhängig von meiner Kondition und der Beschilderung.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/asj8FXcbnSs6YSJ?file=/&amp;fileId=162882&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=d11415216f3178fe395d2a835bdd071c.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Brotzeit, ausnahmsweise mal ohne Käse und mit veganem Aufstrich.</figcaption>
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<p>Ich laufe neben einem unfassbar lauten Fluss entlang, der direkt daneben bestimmt so laut wie eine Autobahn ist. Klein, eng, schnell. Nicht weit davon entfernt, zelte ich – um am nächsten Morgen festzustellen, dass nur einige Hundert Meter weiter viel leisere Schlafplätze gekommen wären. Zwischendurch kam noch ein Mann zu mir, der meinte, ihm gehöre das Land und dass er 20 Lari als Übernachtungsgebühr haben will, wenn ich hier schlafen möchte. Das ist absoluter Wucher, weswegen ich ihm sage, dass ich unter diesen Umständen noch weitergehe. Daraufhin hat er abgewunken und gemeint, ich soll hier schlafen und ist gefahren. Also entweder er ist nett oder wollte mich abziehen. Ich vermute tatsächlich eher zweiteres.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/2zqBsPZNQ79nkJF?file=/&amp;fileId=162879&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=cd6a317e5fb7c7ea156d387051665316.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/4apstAnexJqjB83?file=/&amp;fileId=162876&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=4a4ace2be0fcf55fd2501b3744936255.png" class="img-fluid"></p>
<p>Am nächsten Morgen breche ich gleich auf und warte nicht, bis das Zelt getrocknet ist. Ich habe einiges vor mir, befinde mich zwar schon auf 1.750 Metern, allerdings befindet sich der Pass auf 2.950 und der höchste Punkt des Kammweges auf 3.400 Metern. Früh losgehen spart Kräfte. Das dachten sich auch andere, drei Wanderer*innen, die aus Italien kommen, wie sich später rausstellt, sowie zwei weitere überholen mich und wenig später gehe ich auch los.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/MasWb7MZT8XrWMw?file=/&amp;fileId=162888&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=c03240350502bf99476cc4075da6ec2c.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Der Tag bietet ständig neue, leicht andere Ausblicke auf den უშბა (Ushba).</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/WoqGNbEzNsySJXL?file=/&amp;fileId=162891&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=14142f5572ee1a299564bc94900b230e.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/2ygyErCKdGz38rc?file=/&amp;fileId=162900&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=b19e5958122f2f0d6e01c709e6b7d1f4.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/FiRd7zFZCAFMo3a?file=/&amp;fileId=162903&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=98cbc1586da0db803220ba6ec35b12b2.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Ein Blick zurück…</figcaption>
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<p>Tatsächlich gehen die ersten 400 Höhenmeter überraschenderweise sehr gut weg, nach den nächsten 400 hole ich die beiden Wanderer*innen ein, die aus Deutschland/Frankreich kommen. Marius und seine Mutter Susanne, er studiert auch Politikwissenschaften in Paris und London. Das ist natürlich sehr spannend… Wir laufen den Rest des Weges bis zum Pass gemeinsam, den wir um 12.15 Uhr erreichen. Nach der anstehenden Mittagspause trennen sich unsere Wege dort, ich werde den Kammweg nehmen. Marius bietet an, mir Gepäck abzunehmen, weil sich beide Wege wieder treffen, – sehr zuvorkommende Idee! – und ich gebe ihm mein Zelt mit. Das brauche ich eh nicht da oben. Wir vereinbaren einen Ablageort an einer Hütte neben einem Teich.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/gfnydqe5Lt37TRQ?file=/&amp;fileId=162909&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=fe796a6b7dbbcb415b16adf5d367bd1b.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Da muss ich rauf – und vorher über dieses Steinfeld drüber.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/rzrzfdcdyJd39E6?file=/&amp;fileId=162912&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=75c181e1d614845fd7b41b3de9f86571.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Oben ist die Belohnung gigantisch.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/KjZ2753bZLMDY8p?file=/&amp;fileId=162915&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=725af07a0700560d098a3d4ef1ae7135.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Ein kleiner Selfie-Versuch.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/DfHeMbB7mGqpoNY?file=/&amp;fileId=162918&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=ee023135bb958abd7a5ca9e8fe9b34bc.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>An dieser Stelle treffe ich Leo.</figcaption>
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<p>Also geht es weiter nach oben für mich, gute 400 Höhenmeter mehr – und deutlich näher an den უშბა (Ushba). Es beginnt mit einem sehr harten Anstieg, über ein Steinfeld, dann steil den Berg hinauf, im Peak mit 44 %-iger Steigung. Aber es lohnt sich wirklich, die Aussicht ist unfassbar. Auf 3.200 Metern Höhe mache ich Pause im Schatten eines riesigen Felsens. Richtig erholsam. Nach dem nächsten Hügel treffe ich Leo (englisch aussprechen!) aus New York City. Nach einem etwas irritierenden Start – er entspricht so ziemlich keinem der Stereotype von US-Amerikanern – beginne ich ihn sehr zu mögen. Wir quatschen viel, auch wenn er ein eher ruhiger, vielleicht auch verschwiegener Mensch ist. Er nimmt sich viel Zeit, um die Aussicht zu genießen. Ein oder zwei Monate wandert er durch den Kaukasus, er hat an der Grenze zu Abkhazien angefangen und wandert ohne konkretes Ziel den Kaukasus entlang, bleibt einfach dort, wo er es schön findet, manchmal auch einige Tage. Er trägt einen dicken Rucksack, 15-18 Kilogramm, schätzt er, hat Proviant für einige Tage, Benzinkocher und Wasserfilter. Sein Schlapphut erinnert mich ein bisschen an Jan-Marcus, meinen Mitbewohner in Marburg, auch die Brille ist ähnlich. Er schätzt interessante Details wert, die Bergkette gegenüber, die er schon seit Wochen sieht, interessiert ihn nicht, aber vom უშბა (Ushba) ist er sehr beeindruckt. Die Besonderheiten eines jeden Tals für sich findet er spannend.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/cZft8GnwLEGLfk5?file=/&amp;fileId=162921&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=1d0039df1fdec1476f298cb32dd49c5c.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Wtt4CoQqAJk4YdY?file=/&amp;fileId=162924&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e32faf214be35f0c04d24439fc75a87f.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/9wTNAmH43R9BaSw?file=/&amp;fileId=162978&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=07e7005c23752b5879541336654fea67.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Der Südgipfel (links) ist 4.737 Meter hoch, der Nordgipfel (rechts) 4.698.</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Wir wandern zu einem Teich, der auch in der Openstreetmap verzeichnet ist. Es ist ein technisch sehr anspruchsvolles Stück, direkt über den Kamm, technisch hart, mit Kletterelementen. Ich bin froh, nicht allein zu sein und auch, die Zelt-Kilos gespart zu haben. Leo ist sehr sympathisch, besonnen und in sich ruhend. Das strahlt total ab. Am See sagt er dann: „Ich denke, das ist mein Schlafplatz heute Nacht“. Ich finde das sehr beeindruckend.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/nbbewRSkakyrpZT?file=/&amp;fileId=162972&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=2aaac974ab50c0f7e58364a121f7ce25.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Der See ist noch teilweise mit etwas Eis gefüllt. Davor Leo.</figcaption>
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</div>
<p>Wir sitzen, genießen die Aussicht, erzählen, diskutieren, es ist schön und leicht. Er sagt, es sei der schönste Blick auf seiner ganzen Tour bisher. Ich bin sehr glücklich, da oben. Eigentlich war er wohl mal Anwalt, aber arbeitet schon seit Ewigkeiten was anderes. Ich hab ihn so verstanden, dass er Dokumentarfilme macht und fotografiert, ganz sicher bin ich mir allerdings nicht. Eigentlich wollte ich gegen fünf aufbrechen, aber dann verquatschen wir uns doch noch einmal und ich komme erst gegen Dreiviertel sechs los.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/WTBsNej7k7xBA9S?file=/&amp;fileId=163098&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e9508f293e7ca156b9edca01c10ed24a.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Auch hier wieder ein grandioser Ausblick.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/5GsnZ8bdJDNK8bn?file=/&amp;fileId=163158&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=822adf55ee8a07ab4e9bfce3ae50a3ad.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/YgPYWNLEG5JeeRn?file=/&amp;fileId=163200&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=8f8459a84ad717ca0f343e3bf5c1d08c.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Weiter geht’s!</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/iHxzd33x5WYHyqs?file=/&amp;fileId=163242&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=7fd8021c823915f91793a9cb5e2124c6.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Man sieht schon sehr deutlich meinen weiteren Weg.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/tjMwjoJsfn9KRKs?file=/&amp;fileId=163314&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=63f4d611cef6000fe58104cd74b666e9.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/GrYKwMypNaMbn6e?file=/&amp;fileId=163362&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=8df17d29c58fc22561214930158f473c.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/3fGRLWDxDLwqdf2?file=/&amp;fileId=163320&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=5c19cc76d66b0eea6a02cd591f803148.png" class="img-fluid"></p>
<p>Der Weg führt erst nochmal ordentlich nach oben, wo ich den höchsten Punkt auf meiner Tour und überhaupt während meiner ganzen Zeit hier erreiche: 3.400 Meter. Dann geht es runter und das ist schon wesentlich schwieriger als rauf, denn rechts und links kommt dann ein extrem steiler Abhang (wie eigentlich die ganze Zeit). Dieser Weg war auf jeden Fall das technisch anspruchsvollste, was ich bisher gemacht habe.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/kgsJ6GGnL4JwMH2?file=/&amp;fileId=163368&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=7f688ff3a3fb146400201f7f76d5af7f.png" class="img-fluid"></p>
<p>Es geht immer weiter runter und mein Wasser wird knapp. Nach einem extrem steilen Abstieg – insgesamt wird es für mich an dem Tag auf 2.400 Meter runter gehen, teilweise mit -40° Steigung – komme ich an einigen Seen vorbei, dann treffe ich auf den vereinbarten Ablageort des Zeltes – nur, da ist gar kein See. Und auch keine Hütte. Ok, erstmal Wasser holen an einem Bach ein gutes Stück weiter unten.</p>
<p>Ich schaue an allen für mich Sinn ergebenden Stellen, an den exakten Koordinaten (wo ein großer Fels liegt), an zwei unterschiedlichen Hütten auf der anderen Wegesseite, etwas entfernt, an den beiden Wegweisern, an den anderen größeren Felsbrocken, die auf der richtigen Seite rumliegen. Ich frage auch im Café nach, das sich etwas weiter unten (aber sichtbar) befindet – keine Spur.</p>
<p>Mir blieb nichts anderes übrig, als die Nacht im Café zu verbringen, die haben auch ein „Hotel“ (heutzutage heißt ja alles Hotel). Der andere Gast hat für sein Zimmer (einfach nur eine Matratze auf dem Boden) 30 € bezahlen müssen, das ist selbst für die Lage absoluter Wucher. Ich einige mich mit der Gastgeberin auf ein Drittel des Preises, 30 Lari. Nebenan dröhnt zwei Stunden lang der Dieselgenerator, denn Strom gibt es sonst auch keinen. Ich bin traurig, weil ich mich so sehr auf eine letzte Nacht im Zelt gefreut hatte.</p>
<p>Was wohl mit dem Zelt passiert ist? Ich würde es nie erfahren, denn die beiden wollten am nächsten Tag schon weiter von მესტია (Mestia) Richtung უშგული (Ushguli) wandern, ich würde sie also nicht wiedersehen.</p>
<p>Nach schlechtem Schlaf breche ich rasch auf. Recht bald treffe ich auf einen kleinen Teich – vielleicht ist das Zelt da? Negativ, auch in einer Hütte weiter unten ist es nicht. Der Verlust des Zeltes ist schade, aber nicht dramatisch. Ich habe es von nano bekommen, weil die es nicht mit zurücknehmen wollten, und hätte es (bei genügend Platz) wieder mit nach Deutschland genommen. Es hatte definitiv schon seinen Zenit hinter sich, aber trotzdem hat es noch gut funktioniert, darin zu schlafen – und einen Plastikhaufen in der Natur zurückzulassen, ist für mich im Gegensatz zu vielen Georgier*innen auf jeden Fall ein No-Go.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/eYaWEqoBfS82caP?file=/&amp;fileId=163365&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=70c121d4be8f02b3fd777a85dec36823.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Wieder ein anderer Blick auf den უშბა (Ushba).</figcaption>
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</div>
<p>Ich laufe runter nach მესტია (Mestia), der Weg ist nicht mehr groß erwähnenswert. Unten esse ich erstmal Mittag, კუბდარი (Kubdari), quasi wie ხაჭაპური (Khachapuri) nur mit Hackfleisch innen drin. Es hat ein bisschen ხინკალი (Khinkali) Feeling, auf jeden Fall sehr lecker und typisch svanetisch. Danach checke ich ins Guesthouse ein, dass sich mehr als normales Hotel entpuppt. Na gut. Nach ausführlicher Pause inklusive Dusche gehe ich ins Kino, es gibt nämlich einen georgischen Spielfilm über უშგული (Ushguli), der jeden Tag um 15, 17, 19 und 21 Uhr in einem winzigen Kino in მესტია (Mestia) gezeigt wird. Für den hatte ich bei meinem ersten Besuch keine Kapazität und jetzt freute ich mich schon richtig drauf. Den Film kann ich auf jeden Fall sehr empfehlen, er handelt von patriarchalen Strukturen in Svaneti, die es bis in diesem Ausmaß bis vor zehn bis fünfzehn Jahren noch gegeben haben soll. Er spielt während des Abkhazisch-Georgischen Kriegs und der Titel ist დედე (Dede).</p>
<p>Als ich in den Saal reinkomme, treffe ich Marius und Susanne. Vorm Film können wir nur austauschen, dass ich das Zelt nicht gefunden habe, dann geht’s los. Danach versuchen wir erstmal das Rätsel zu lösen, aber so leicht ist es gar nicht. Denn Marius hat das Zelt tatsächlich an den vereinbarten Koordinaten, gut sichtbar, platziert – genau dort, wo ich auch geschaut habe. Nun ja, ist ja nicht so schlimm. Wir gehen noch etwas trinken und danach zu ihrem Guesthouse-Hostel Nudeln kochen. Es tut sehr gut, den Abend in schöner und heiterer Gesellschaft zu verbringen.</p>
<p>Am Ende stellt Marius noch fest, dass ihm um 17 Uhr – als wir uns gerade im Kino wiedergesehen haben – eine niederländische Person geschrieben hat, die das Zelt einige Meter weiter auf einem anderen Stein gefunden hat (Marius hat seine Nummer dazugeschrieben). Aber auch auf den anderen Steinen hatte ich ja geschaut. Es bleibt also ein Rätsel…</p>
<p>Nach diesen beiden wundervollen Tagen machte ich mich am nächsten Morgen auf nach ზუგდიდი (Zugdidi), von wo ich den Zug zurück nach თბილისი (Tbilisi) nahm.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/SxP46Qf7J5m8NRs?file=/&amp;fileId=163371&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e45e2315cde708e635ce76239d161a69.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Aus der Marshrutka raus fotografiere ich den riesigen Stausee. Der Fluss ენგური (Enguri) wird dort kilometerlang von einer riesigen Staumauer (750x271,5 Meter) seit 1988 aufgestaut. Das Speichervolumen beträgt 1,1 Milliarden Kubikmeter, also 1,1 Billionen Liter. Die Produktion des zugehörigen Kraftwerks entspricht 40 % der georgischen Stromproduktion (1.300 MW Leistung).</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/awfBcgbTMyXJ2xH?file=/&amp;fileId=163374&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=22186e615e5f4098f174af1a3186a3fd.png" class="img-fluid"></p>



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  <category>Georgien</category>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-09-02_ushba.html</guid>
  <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 22:00:00 GMT</pubDate>
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  <title>Auf Fahrt</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-08-27_auf_fahrt.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>Dann folgte ein weiteres Mal der ბორჯომი (Borjomi) Nationalpark. Der ist nämlich einfach viel zu schön, um den nur einmal zu durchwandern. Also macht euch gefasst auf eine neue Variation epischer Fahrtenbilder.</p>
<p>Am Morgen, Donnerstag, geht es wieder recht früh los. Um 13 Uhr nehmen wir den Linienbus nach აწყური (Atsquri), den Startpunkt unserer Fahrt. Unterwegs fahren wir auf eine Burg in აწყური (Atskuri) zu, die sieht wirklich toll aus. Aber leider ist dafür heute keine Zeit, wir haben noch einiges vor uns. Da kommt es nur gelegen, dass ein Georgier auf einem dieser Möchtegern-Trecker uns anbietet, mitzufahren.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/BaZZkXRa5ELBmmW?file=/&amp;fileId=154422&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=718e4cdf508e48f8803ef4fd8b967c0d.png" class="img-fluid"></p>
<p>Na, da sagen wir nicht Nein. Nach ein bis zwei Kilometern steigen wir ab und uns wird ein USB-C-Kabel überreicht. Das sollen wir mitnehmen, es wird jemand erwarten auf dem Weg zum ამარათი (Amarati) Shelter. Na dann, wenn das mal nicht schiefgeht, denke ich. Aber gut, wir nehmen das Kabel und machen uns zu Fuß weiter auf den Weg.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Np6Cz5Y6woXQcYs?file=/&amp;fileId=154437&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=38e171a2dbb4eb6a39782ed6622cfdb9.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Zu Beginn ist der Weg noch sehr eben.</figcaption>
</figure>
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<p>Als wir an der Ranger-Station ankommen, die uns laut telefonischer Auskunft von Personen des Nationalparks den Passierschein ausstellen kann, ist niemand da. Niemand, der uns einen Passierschein ausstellt, niemand, der Geld nimmt, niemand, der uns nicht rein lässt. Es ist zwischen zwei und drei Uhr, also schon etwas seltsam. Nun ja, wir gehen trotzdem rein. Wenn wir jetzt nicht losgehen, verlieren wir zu viel Zeit…</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/RJNDHCC33CDHjMi?file=/&amp;fileId=154443&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=5ceb7e01dfc6e141d4947a22b6fb4a97.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Schon bald ging es ordentlich bergauf, mit Anstiegen von über 30 %.</figcaption>
</figure>
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<p>Pünktlich zu Beginn des hohen Anstiegs fängt es an zu gewittern. Na toll. Nicht immer munter und auch nicht Berge runter, sondern eigentlich nur hinauf geht es weiter, immer weiter.</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Z86soTJ7YRDyJmd?file=/&amp;fileId=154440&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e72bfb2255d4c950f5090659df23f722.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Trotz unseres späten Starts und dem enormen Anstieg machen wir immerhin 14 Kilometer am ersten Tag.</figcaption>
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<p>Gegen 19 Uhr treffen wir dann tatsächlich auf den Empfänger des USB-C-Kabels. Er wartet auf einer ebenen Fläche zusammen mit seinem Hund auf uns. Verrückt, dass das wirklich funktioniert hat.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/TMwkBndpPaZC7oG?file=/&amp;fileId=154452&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=3b2b30e68b631952a7bc94a46babed3b.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Offenbar lebt er hier – im Nationalpark.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/9YC5Kz4bxm7yAoB?file=/&amp;fileId=154449&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=d10cf79c8c3884243360b1e90c6adf8c.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Die Aussicht von hier oben lohnt sich jedenfalls.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/rYQea6eMijnG3ZN?file=/&amp;fileId=154446&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=4b06ad2f12e12a35f00704b21b44222c.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/ZS35RySygMwwnZT?file=/&amp;fileId=154455&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=2f00a927b9fa0bf92037b43809d1d685.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/XHbyKCkpGs2AM9B?file=/&amp;fileId=154458&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=dbcb03b1ba2bae242dd376dc36197745.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Gestartet sind wir bei ca. 900 Höhenmeter, am Abend reißen wir dann knapp die 2.000er-Marke.</figcaption>
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<p>Es ist schon sehr spät und langsam wird es dunkel. Wir hätten noch etwa eine halbe bis ganze Stunde Strecke bis zum Shelter und so beschließen wir, wild zu zelten. Dadurch fehlt uns aber am nächsten Morgen Wasser, da wir ja nicht auffüllen konnten. Deswegen brechen wir rasch und ohne Frühstück auf. Ich gehe vor, um schonmal aufzufüllen und komme Mattheus dann mit Trinken und Frühstück entgegen – aber wir verpassen uns. Der kürzere Weg hinab zum Shelter war nicht ausgeschildert, ich hatte mit einer Jacke, die neben dem Weg lag, auf dem Weg einen Pfeil gemacht, aber das war offenbar nicht eindeutig genug. So hatten wir also etwas Drama am Morgen und brauchten danach erstmal eine ausgiebige Essens- und Erholungspause.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/yBYTQAbwxN83m2i?file=/&amp;fileId=154464&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=32c2041574d6c9d12df6e47933b5333a.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Zeit, um Schmetterlinge zu fotografieren. Foto: Mattheus.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/wkJyWwbQx6JbQGT?file=/&amp;fileId=154461&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=ae71bbbe94d021e3a7774c045a8f67da.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>…davon gibt es hier nämlich so einige. Foto: Mattheus.</figcaption>
</figure>
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<p>Und dann geht es weiter voran. Auch heute geht es wieder ordentlich nach oben, dafür werden wir ständig mit grandioser Aussicht belohnt. Zwischendurch überholten uns – nach wie vor mitten im Nationalpark – zwei Motorradfahrer, die wild abseits der Wege durch die Gegend fuhren. Mittlerweile überkommen mich einige Zweifel ob der Ernsthaftigkeit dieses Nationalparks…</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/PSg2DDiDqHiKoLG?file=/&amp;fileId=154467&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=546446536681a7fe0dfd4990a419bab3.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/gwsmFiKzaaqobxk?file=/&amp;fileId=154473&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=aa0ff282cdb049810509ae18640ec64c.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/NBCFkgJf2tJtMSy?file=/&amp;fileId=154476&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=4a7f2809a739245407ce86de9730ee40.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Foto: Mattheus.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/mnNZxpsjb5qWnBH?file=/&amp;fileId=154482&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=06a48e88400fdbce50173d28ef2281ce.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Immer weiter nach oben geht’s. Wir erreichen unseren höchsten Punkt auf knapp 2.500 Metern Höhe. Foto: Mattheus.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/o9rW7dL8nXJWbwC?file=/&amp;fileId=154485&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=db43e37f16a7916359f33427b769db6d.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Und auch hier wachsen wieder Massen an Rhododendron.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/2kExLzC2Q7seQ5m?file=/&amp;fileId=154491&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=96bcd93cfbdb70caab4abcb0d79f31a2.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Foto: Mattheus.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/fSGkXKzeo5nnASi?file=/&amp;fileId=154512&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=baf20f96e57eea97dc3da57740004697.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Und dann geht es auch mal wieder nach unten – und gleich für den Rest des Tages. Foto: Mattheus.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/HAwYR4Nz745f4Mi?file=/&amp;fileId=154509&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=c5bf17c5cd3771372124feb79430cd23.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Foto: Mattheus.</figcaption>
</figure>
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<p>Nach einem sehr, sehr langen Abstieg (von über 2.500 auf nur noch knapp 1.800 Meter) schlagen wir unser Zelt neben einer verlassenen und verfallenen Schäferhütte auf. Heute gibt es Linsen mit Gurke, Paprika und Svaneti Salz – köstlich.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Sjzwj87sHxyNmAp?file=/&amp;fileId=154641&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=1fdae267e3a72ff119ca9f280c375d5c.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Am nächsten Morgen lerne ich die vier Lieder aus dem BGB, die ich bis dato noch nicht kannte. Foto: Mattheus.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/9f2wHYBFkxJwG9e?file=/&amp;fileId=154545&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=670c3a908dd7129668588632c60d0a41.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Verwuscheltes Fahrtenhaar. Foto: Mattheus.</figcaption>
</figure>
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<p>Am nächsten Tag geht es munter weiter Berge runter und wieder hinauf, wir treffen wieder viele Kühe, die diesmal aber sogar eigene Gatter hatten – wie gesagt, spannende Verhältnisse für einen Nationalpark, finde ich.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/4aZJZ76gnRpMyMZ?file=/&amp;fileId=154632&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=31ebbd59d9710e5e449a743ecd96d377.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Auch heute wieder fantastischer Ausblick…</figcaption>
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</div>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/jibP67mK5zKQmkG?file=/&amp;fileId=154629&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=27fbdb26c85fd1cd0acff8acb63e36c0.png" class="img-fluid"></p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/YBiLWcrgesYa4i7?file=/&amp;fileId=154680&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=6a56a1796b8635e134d780c006b1bab6.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>…bis er im Wolken-/Nebelmeer verschwindet.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/djM6zA97ZgaW2Rg?file=/&amp;fileId=154707&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=55f91917815fb3433f50f970e0d85669.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/EqitbAtLXof7cP3?file=/&amp;fileId=154683&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=7aa030fa933c56401e464266546ea088.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/8MP33ssFFQmo2pF?file=/&amp;fileId=154728&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=c7e282a8dfb63a2e471810d383b54727.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/zf7kq33RqNyCsj3?file=/&amp;fileId=154734&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=b7fa224453f442cec3c3373021b2efb6.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/FAJmX8aw7aMWrw7?file=/&amp;fileId=154797&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=d4e616ab9d158b4ef942af6474446eca.png" class="img-fluid"></p>
<p>Und dann begegnete uns ein Wolf, ganz kurz vorm Shelter (der sich wenig später als pure Baustelle entpuppte). Es war nur eine sehr kurze Begegnung, wir bogen gerade links ab und Mattheus meinte nur „Achtung, Wolf!“, ich sah kurz auf, da war ein grau-weißliches Tier, so groß wie ein Hund und sah uns an. Ein oder zwei Sekunden später drehte es sich lautlos um und lief sehr elegant davon. Wir haben dann nochmal drüber nachgedacht, ob es wirklich ein Wolf war, aber ein Hund hätte deutlich anders reagiert und ein Fuchs war deutlich kleiner – und Wölfe gibt es im ბორჯომი Nationalpark. Eine sehr wertvolle Begegnung, einen Wolf in freier Wildbahn zu sehen, ist wirklich etwas außergewöhnliches. Ein so elegantes Tier habe ich noch nie zuvor gesehen.</p>
<p>Auch wenn es rational natürlich nicht begründet war, waren wir beim Zeltaufbau und Wasserholen etwas extra laut. Wenig überraschend sahen wir ihn auch nicht wieder.</p>
<p>Der nächste Tag brach an und nach einiger Zeit traf ich auf eine bekannte Stelle, an der Jakob und ich vor einigen Wochen auf die anderen drei gewartet hatten, kurz vorm Shelter. Ich hatte die Route extra so geplant, dass wir möglichst wenig Überschneidung haben würden, und so ging es denn auch überschneidungsfrei den Berg hinunter, oft relativ steil.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/WeFZBSC82DKDBxd?file=/&amp;fileId=154830&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=95598960cb9e5bab588d9541a069a6e6.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/2wY5TE5J3edxrTs?file=/&amp;fileId=154803&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=6b859ca6ee6cb6689ca641027b03e92b.png" class="img-fluid"></p>
<p>Am Abend singen wir die letzten Lieder, die wir aus meinem Fahrtenliederbuch noch nicht gesungen hatten. Früh ging’s ins Bett, denn noch viel früher mussten wir am nächsten Morgen los. In ბორჯომი (Borjomi) angekommen, trennten sich unsere Wege wieder. Es gab sogar diesmal eine Direkt-Marshrutka nach ქუთაისი (Kutaisi).</p>
<p>Insgesamt waren wir gute 50 Kilometer lang unterwegs, in denen es knapp 2.600 Höhenmeter rauf und knapp 2.700 Höhenmeter runter ging. Es war eine sehr tolle Tour, auch wenn zwischendurch zahlreiche Bäume die Wege versperrten, was gerade mit viel Gepäck sehr anstrengend ist. Zweimal mussten wir durch eine Wildwiese ohne beschilderten Weg, die weit über zwei Meter hoch ragte. Auch das war sehr kräftezehrend.</p>
<p>Einige Tage nach Mattheus’ Abreise stieß ich dann beim unabhängigen Medienportal OC Media auf <a href="https://oc-media.org/georgia-denies-entry-to-person-with-no-gender-marker-in-passport-accuses-them-of-falsifying-id/">diesen Artikel</a>. Einem deutschen Trans-Menschen wurde aus fadenscheinigen Gründen die Einreise nach Georgien verweigert. Mattheus, der auch trans ist, hatte auch von einer außergewöhnlich langen Passbegutachtung erzählt und ich bin echt froh, dass zumindest bei ihm alles gut gegangen ist.</p>



 ]]></description>
  <category>Georgien</category>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-08-27_auf_fahrt.html</guid>
  <pubDate>Tue, 26 Aug 2025 22:00:00 GMT</pubDate>
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  <title>Akhaltsikhe und Vardzia</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-08-19_akhaltsikhe-vardzia.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>Seit Mattheus mich besucht hat und wir in ახალციხე (Akhaltsikhe) und ვარძია (Vardzia) waren, ist schon wieder so viel passiert. Es kommt mir vor, als wäre das schon Monate her, dabei sind es nur wenige Wochen. Doch jetzt berichte ich erstmal davon.</p>
<p>ახალციხე (Akhaltsikhe) liegt etwas westlich von ბორჯომი (Borjomi). Der Name bedeutet übersetzt neue Festung. Die Stadt ist die Hauptstadt der Region სამცხე-ჯავახეთი (Samtskhe-Javakheti) und hat ca. 18.000 Einwohner*innen.</p>
<p>Sehenswert ist vor allem die Festung ახალციხე (Akhaltsikhe), die ursprünglich aus dem 9. Jahrhundert stammt. Die Stadt war öfter Schauplatz von Kriegen Russlands gegen das Osmanische Reich, was auch an der Festung zu sehen ist, in der eine Moschee steht.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/N5Cy2yqfKAi4QZC?file=/&amp;fileId=154332&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=4b26a3aef7cd9ed9f23de5fbf7335409.png" class="img-fluid"></p>
<p>Nachdem ich Mattheus am Flughafen Kutaisi abgeholt hatte, nahmen wir am nächsten Morgen die Marshutka nach ხაშური (Khashuri), wo wir in die nach ახალციხე (Akhaltsikhe) umstiegen. Dieses Detail wird noch wichtig werden.</p>
<p>Nach unserem Ankommen im Guesthouse fing es gleich an zu regnen und zu gewittern. Als wir uns grade auf den Weg zu etwas essbarem machen wollten, hörte es auf, die Sonne kam an einem Rand wieder raus und es gab unfassbar schönes Licht. Also schnell zur Burg!</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/3Q2Y4iZxeJP9wzs?file=/&amp;fileId=154335&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=8385bfa838e43ea9e2d9c741c71b84c8.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Im Mai 2011 wurde die Burg umfangreich restauriert und zwar sehr gelungen, wie ich finde.</figcaption>
</figure>
</div>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/CYfof3BWdBgZgJA?file=/&amp;fileId=154338&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=3c505d618002deeff29f109e88cd27b8.png" class="img-fluid"></p>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/m2aJ8n9dR3nXZRW?file=/&amp;fileId=154341&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=ffbf82e70518463e06e1d2bf1ac17451.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Und es gab sogar zwei Regenbögen!</figcaption>
</figure>
</div>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/cAArqmSKQxisnes?file=/&amp;fileId=154347&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=2826cd228614a41c01ffe0fccd0f16d1.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/5bH2pH5y3mNq2wr?file=/&amp;fileId=154344&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e62ba39515a86113f7b1526b12087865.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/sMrKLGBaFLY48tT?file=/&amp;fileId=154350&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=5dd00811e8e501c191c8a01ff189299f.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Es gibt wohl Leute, die im Zuge der Restauration von einer „Disney-isierung“ sprechen (im negativen Sinne). Ehrlich gesagt kann ich das nicht wirklich nachvollziehen. Ich finde es keineswegs überbordend oder zu verkitscht. Ich finde es vor allem hübsch.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/NxLBpC4YobaAYMK?file=/&amp;fileId=154353&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=5f01927350811146d22347b00d589ab2.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Fp6qQFYcxrcZ6iK?file=/&amp;fileId=154356&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=ceef56a81879a4a4103a1971cdb43112.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Überall gibt es was zu entdecken.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/9JpkE9bAAzoXPbY?file=/&amp;fileId=154368&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=be165bbea4d174ee7d35c6ba30ead0ca.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Zum Beispiel auch diese wunderschönen Holzbalköne.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/sx6C2iRrgiNySqZ?file=/&amp;fileId=154359&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=0ad50f1b895b52d78cceb2fca62178d9.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/ZWFGtTLCETJAHHJ?file=/&amp;fileId=154362&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=8109768c1a60af11447800cf38ea3460.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Pk2a3QQoTyGtntA?file=/&amp;fileId=154365&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e291d34067854aaae9d56a182c56fca7.png" class="img-fluid"></p>
<p>Beim Georgisch essen in vegan verliebt sich Mattheus kurzerhand (und eigentlich auch erwartbarerweise) in ნიგვზიანი ბადრიჯანი (Nigvziani Badrijani, oft auch Badrijani nigvzit) – gebratene Auberginen gefüllt mit Walnusspaste.</p>
<p>Erinnert ihr euch noch an das Detail mit dem Umstieg? Ich habe bei der Gelegenheit mein Ladekabel samt Powerbank in der Marshutka liegen lassen. So ein Mist. Mattheus hat sich glücklicherweise einen Großteil der Telefonnummer des Marshutka-Fahrers gemerkt – die stehen nämlich sehr häufig markant im Innenraum – und so können wir sie rekonstruieren. Levan und Saleko übernehmen das Telefonieren und sorgen dafür, dass ich mein Ladekabel am Abend des nächsten Tages am Marshutka-Bahnhof werde abholen können. Das ist super cool und auch irgendwie im positivsten Sinne sehr georgisch.</p>
<p>Und dann geht es nach ვარძია (Vardzia). ვარძია ist eine mittelalterliche Höhlenstadt, erbaut im 12. Jahrhundert. Angefangen von Giorgi III., wurde es von der legendären Königin Tamar vollendet, die hier auch schon einmal zur Aussprache gekommen ist.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/JG5TeSoD7b6mGty?file=/&amp;fileId=154374&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=3433ba36f54cb71a454b624d7ad45a4f.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Anfangs gab es noch ganz aufgeregtes, wolkiges Wetter.</figcaption>
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<p>ვარძია liegt eine gut anderthalbstündige Marshutka-Fahrt südlich von ახალციხე (Akhaltsikhe). Die Marshutka fährt schon um 10.35 Uhr und die letzte leider schon um 15 Uhr zurück, also lediglich zweieinhalb Stunden Besichtigung vor Ort (viel zu wenig für uns). Zuvor fahren wir jedoch durch das Tal des მტკვარი (Mtkvari), dem Fluss, der auch durch თბილისი (Tbilisi) fließt. Und was ist das bitte für ein unfassbar schönes Tal! Es ist wirklich unglaublich. Christof und Claudia haben in diesem Tal, glaube ich, etwa eine Woche verbracht, ich weiß sofort, warum.</p>
<p>Kurz überlegen wir, ob wir unsere ბორჯომი (Borjomi) Pläne nochmal umschmeißen und nicht das Tal (ohne Wanderwege) hinaufwandern, verwerfen die Idee dann aber doch.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/dKsF8znyyQNTwkr?file=/&amp;fileId=154377&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=d10abc4eeacfeea75a987893d1832c0c.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Es ist ein wirklich wunderschönes Tal!</figcaption>
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<p>Leider haben wir uns gegen den Audioguide entschieden, so müssen wir uns mit Wikipedia und Wander-Lush unsere Informationen zusammenklauben. Das geht auch: In über 3.000 Wohnungen konnten 50.000 Menschen leben. Eine Wohnung bestand aus drei Räumen. Darüber hinaus gab es auch die üblichen Geschäfte und Institutionen einer Stadt: Weinkeller, Kirche, Bäckereien, Stallungen, Apotheken. Sogar Wasserleitungen gab es.</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/3owCn9cRTL9Tyyg?file=/&amp;fileId=154392&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=cb4d0673fa9e40edabdb7bcfff5bee2a.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Erhalten sind von den tausenden Räumlichkeiten nur noch 750 (Wikipedia), da viele durch ein Erdbeben 1283 zerstört wurden.</figcaption>
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</div>
<p>Immerhin sind die 641 verbliebenen Räume (Wander-Lush) auf über 13 verschiedene Etagen verteilt, das ist wirklich beeindruckend. Teils gehen die Höhlen 500 Meter in den Berg hinein, manche sind über 150 Meter lang und es gibt zahlreiche Tunnel und Verbindungen zwischen den Höhlen.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/ixtaFjTaNAstrND?file=/&amp;fileId=154380&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=d104c872832dc91f97c855ad8b0c6a66.png" class="img-fluid"></p>
<p>Wie ihr merkt, die Zahlen variieren nach Quelle etwas. Wander-Lush spricht von über 6.000 Räumen auf 19 Etagen.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/AWEboYWLK5FRpx9?file=/&amp;fileId=154386&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e96d46da0c3efc1320c36870e6607626.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Zahlreiche Schwalben wohnen in den Höhlen.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/M7grqQyRMW499bp?file=/&amp;fileId=154404&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=c7f2734d478606550d53ea76549d9ec4.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Der wohl berühmteste Blick auf die Höhlenstadt.</figcaption>
</figure>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/wELMgTRZSydykoY?file=/&amp;fileId=154419&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e0c77116a22c2cba253dfd6e01bfbf8a.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>25 Weinkeller hat es in ვარძია gegeben. Hier sieht man, wie die Amphoren zur Herstellung des Weins integriert waren.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/NKprWA3dxeBjrQo?file=/&amp;fileId=154410&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=d6e5f613f92393ff15c6e2bbd8bf99bf.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Über 200 Mönche lebte hier zu Hochzeiten. Nach einer langen Pause kehrten Ende der 80er Jahre wieder Mönche nach ვარძია zurück, heute sind es fünf Mönche und drei Novizen.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/6KipRfWf2WpAy33?file=/&amp;fileId=154428&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=61a07c45bf3466a4ab7936c20b9c2b0c.png" class="img-fluid"></p>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/axo8jsjriWXiTit?file=/&amp;fileId=154434&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=949dfebd7def7ca0906d1b88047d8f7f.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Es ist etwas seltsam, dass dieses Wunderwerk, dass die Georgier*innen hier vor Hunderten von Jahren geschaffen haben, kein UNESCO-Weltkulturerbe ist – aber vielleicht kommt das ja noch eines Tages.</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Wir kommen natürlich überhaupt nicht hin mit der Zeit und müssen uns ab der Mitte sehr beeilen, noch unsere Marshutka zu bekommen. Leider ergattere ich keinen Fensterplatz, sonst würden jetzt noch einige Fotos dieses bildschönen Tals folgen. Unterwegs haben wir übrigens auch ein sehr nettes Ehepaar aus Sachsen getroffen, mit denen ich mich unterhalten habe. Deutsche gibt es in Georgien wirklich überall ;)</p>



 ]]></description>
  <category>Georgien</category>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-08-19_akhaltsikhe-vardzia.html</guid>
  <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 22:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/NxLBpC4YobaAYMK?file=/&amp;fileId=154353&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=5f01927350811146d22347b00d589ab2" medium="image"/>
</item>
<item>
  <title>Lagodekhi</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-08-04_Lagodekhi.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>Es ist wieder Fahrtenzeit! Ich hatte einiges vor in den folgenden Wochen. Keine große, zusammenhängende Fahrt, sondern mehrere kleinere. Dieses Land ist viel zu schön und vielfältig, als sich auf eine Region festzulegen, auch wenn das natürlich auch ginge. Und so war meine erste Station ლაგოდეხი (Lagodekhi), das ihr schon aus meinem Blogpost „<a href="../posts/2024-12-12_lagodekhi.html">Zeit für mich</a>“ kennt. Damals bin ich zu zwei Wasserfällen gewandert. Nun stand eine mehrtägige Wanderung an, ebenso im Nationalpark-Gebiet.</p>
<p>Der ლაგოდეხის სახელმწიფო ნაკრძალი (staatlicher Lagodekhi-Nationalpark) liegt im Dreiländereck Georgien, Russland, Aserbaidschan, ganz im Osten Georgiens. Er ist UNESCO Naturdenkmal und der älteste Nationalpark, nicht nur in Georgien, sondern im gesamten Kaukasus sowie der Sowjetunion, gegründet 1912. Es gibt eine sehr ausgeprägte Flora und Fauna, auch Wölfe, Luchse, Braunbären, Ture und Gämsen. Von denen habe ich leider nichts gesehen. Raubvögel schon, aber die kann ich nicht bestimmen. Es gibt jedenfalls auch Eulen, Wanderfalken, Steinadler und Bartgeier.</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Axd4DsPGCetkTq8?file=/&amp;fileId=134606&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=db52ec14486014d6e92881758d1b551b.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Auf geht’s!</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Gestartet bin ich gegen zehn auf 574 Höhenmetern, die erste Tagesetappe lag auf 1.930 Höhenmetern. Auch hier gibt es übrigens Shelter, in denen für 25 Lari übernachtet werden kann. Oder man nimmt wie ich das Zelt, dann sind’s nur 5 Lari. Im Nationalparkzentrum gibt es sogar eine Person, die Deutsch spricht und mich als Pfadfinder erkennt (ich laufe auf Fahrt meist mit Halstuch rum). Es gab wohl eine Kooperation mit irgendeiner Behörde in Bayern und darüber waren wohl auch regelmäßig Pfadfinderlager von deutschen und georgischen Padfinder*innen hier. Spannend! Und die Frau wäre fast als Uni-Mitarbeiterin an den Lehrstuhl von einem Marburger Biologie-Professor gekommen. Das ist mal ein Zufall.</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/zTb3knH9cJsLBsg?file=/&amp;fileId=134615&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=a82a035147fcad06ed1d17c7cb0c278f.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Der erste Teil der Strecke geht durch einen satten Mischwald.</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Grundsätzlich war der Weg super markiert und ausgeschildert. Nur am Anfang bei der Überquerung des obigen Flusses gab es eine falsche Markierung, die mich kurz vorm Aufstieg ganz schön viel Kraft gekostet hat, weil ich keinen Weg über den Fluss gefunden habe. Irgendwann bin ich umgekehrt und bin den anderen, nicht markierten Weg gelaufen, der dann über die Brücke führte.</p>
<p>Stets begleitet werde ich von drei Straßenhunden. Die kenne ich teilweise sogar schon von meiner einen Tour im Dezember. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die nicht mitkommen, um Essen von Touristen zu bekommen, das bekämen sie am Wasserfall viel einfacher, denke ich. Das sind einfach drei Wandersocken, die Spaß am Wandern haben und an der Gesellschaft mit Menschen. Hunde sind super soziale Tiere und natürlich genauso vielfältig interessiert, wie das bei Menschen auch der Fall ist. Ich finde das sehr cool. Mir wurde auch bestätigt, dass die quasi bei allen Wanderern mitgehen.</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/gxj8SL2RyTapASA?file=/&amp;fileId=134585&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e058c1b120c36687c52a8e3d8d89de3a.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Immer mit dabei…</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Dann touchiere ich langsam die Baumgrenze. Ich schätze, sie liegt hier bei ca. 2.000/2.100 Metern, der Shelter liegt auf 1.930.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/NbNbfeFdT4AHMHb?file=/&amp;fileId=134588&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=47af94b2ba7dbfb7a715e4c0628a9566.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Alles Nationalpark.</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Allein auf Fahrt sein ist anders. Es gibt viel mehr Zeit, gefühlt ist weniger zu tun. Einerseits, weil ich ein recht zügiges Tempo habe und dadurch recht schnell vorankomme. Da es durch die Shelter feste Etappen gibt, habe ich entweder mehr Pausenzeit zwischendurch oder am dann am Shelter. Und andererseits, weil es quasi keine Abendbeschäftigung gibt. Um Gewicht zu sparen, habe ich keinen Trangia dabei, es gibt einfach Brot und Wasser-Müsli. Ich brauche keine Zeit zum Kochen und wenn es dunkel ist, kann ich eh nichts mehr sehen. Bin ich mit einer Gruppe auf Fahrt, haben wir immer eine Gitarre dabei, dann wird bei Kerzenlicht noch gesungen oder gequatscht. Allein schreibe ich vielleicht noch Fahrtenbuch und dann gehe ich schlafen, gegen 21 Uhr, wenn es schon stockfinster ist.</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/QrpbnGFS7FZigg5?file=/&amp;fileId=134591&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=82ab4160a597fe315d778203e3cbf69e.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Die Dämmerung fällt…</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Kurz vorm Shelter überholt mich ein Russe, der vorm Krieg nach Georgien geflohen ist. Er ist um 13 Uhr losgelaufen und hat mich überholt. Er hat zwar leichteres Gepäck, da kein Zelt, aber trotzdem ist das ganz schön krass. Auch die zwei Georgier übernachten am Shelter. Sie hatten arge Wasserprobleme und werden morgen wohl zurückgehen. Bei mir war’s auch knapp, aber trotzdem ausreichend. Mit einem der beiden, der in Schweden lebt und gut Englisch spricht, quatsche ich. Wieder einmal wird mir bewusst, dass ich dauernd mit Menschen über Politik rede. Nicht, weil ich das so forciere, die Überleitung kommt immer vom Gegenüber und immer über mein Studienfach. Yana hat mir gestern aber auch gesagt, dass Georgier*innen auch sehr gerne als Smalltalk-Thema über Politik sprechen. Jedenfalls hatte die Person interessante Ansichten. Zum Beispiel wollte sie, dass wenn der Abkhasien-Konflikt gelöst wird, dass alle Abkasier*innen die Region für die Zeit verlassen müssen, in der die vertriebenen Georgier*innen sie nicht betreten durften. Stand jetzt wären das dreißig Jahre. Ich meine, klar ist das eine Art der Gerechtigkeit, aber Konfliktlösung funktioniert so definitiv nicht. Ich will diese Einzelmeinung nicht generalisieren, aber ich finde, dass sie gut illustriert, warum dieser Konflikt überhaupt existiert (neben anderen Gründen natürlich): Weil beide Seiten nicht groß bereit sind, sich aufs Gegenüber einzulassen. Ich will nicht sagen, dass das keine Gründe hätte und „unberechtigt“ geschähe. Aber in vielen derartigen festgefahrenen Konflikten ist das so (Bergkarabach, Israel/Palästina, Georgien/Abkhasien,…).</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/CHoYWtxH8rPXmB5?file=/&amp;fileId=134600&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=44a19453d116ee46f0facd0f09cfb795.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Einer der Hunde, auch ihn kannte ich schon aus dem Dezember, hat es sich derweil in der Feuerstelle gemütlich gemacht.</figcaption>
</figure>
</div>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/554nAfm94wcj9T8?file=/&amp;fileId=134612&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=6ccca7a76fc427dcd75eeb2ea51da7af.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Schick, oder?</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Der nächste Tag beginnt früh – auch das ein Nebeneffekt des Alleinreisens durch das frühe Schlafengehen – und wird Höhe, Weite und Wasser bringen. Es wird bis auf 2.870 Meter hinauf gehen, zum Black Rock Lake, also zum Schwarzfels-See. Der liegt genau auf der georgisch-russischen Grenze, die, soweit ich gehört habe, exakt in der Mitte des Kaukasus verläuft. Der Shelter liegt dann auf 2.700 Metern Höhe. Aufgrund der Nähe zur russischen Grenze, wird im Nationalparkzentrum ein Papier ausgestellt, das ich an einem Wachtposten des georgischen Militärs in eine Art Passierschein umtauschen muss. Ich bin sehr gespannt, wie das wird. Früh geht’s los und schon bald ziehen Wolken an mir vorbei.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/BiiWCnfiFAB3F4n?file=/&amp;fileId=134621&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=cb371f2f61ec143bffb93ea399fda3c3.png" class="img-fluid"></p>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/nDFAFYcWxbb6NwW?file=/&amp;fileId=134618&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=9c3f1b67c3faaf53e6b1bbac423ff079.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Nebel kriecht den Berg hinauf und hüllt die Welt mit Rauch…</figcaption>
</figure>
</div>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/pWkA3ckJnZ5X4oS?file=/&amp;fileId=134627&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=10b11af4f0c3a1a481a1d9a465c0ac57.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Der Weg ist schön und durch den entlohnenden Ausblick gefühlt viel weniger anstrengend als gestern.</figcaption>
</figure>
</div>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/nspb8GiQwYwcCgS?file=/&amp;fileId=134633&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e16fc5d162365f6bff8b44e94cfb94fe.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Und es gibt unheimlich viele Fliegen und Insekten, die vermutlich durch den Schweiß an mir „hängen“ bleiben. Das hab ich woanders bisher noch nie erlebt.</figcaption>
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</div>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/mgCJA6aqLXpGnSP?file=/&amp;fileId=134636&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=ecd1fadfbbe78d3f8a62d416196bcd1f.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Der Pfad vernebelt, Wolken ziehn herauf…</figcaption>
</figure>
</div>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/78Wog5Da9fSJWKq?file=/&amp;fileId=134642&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=b9b4cba2e517aed6584af17de070c8d1.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Hinauf, hinauf, nur rasch dem Nebel nach!</figcaption>
</figure>
</div>
<div class="quarto-figure quarto-figure-center">
<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Jy7fgyXs5FD4SL2?file=/&amp;fileId=134639&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=0533d86d363f1ec3c587d251a3d725d4.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Der Grenzposten, nebenan ein Dieselgenerator. Im Zelt stehen einige Hochbetten, Waffen lehnen daran. Kurze Passkontrolle und weiter geht’s.</figcaption>
</figure>
</div>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/YMkyRPsp8NTe2a4?file=/&amp;fileId=134651&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=30322e843bd665b75d600013d226835f.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/tnXiSptjWsEdtcB?file=/&amp;fileId=134645&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=da6dd432e6a022026718265bf9483caa.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/kY3KJCi4XjCZCRB?file=/&amp;fileId=134648&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=043c5026e735b4753f64201ac70866b6.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Es gibt unheimlich viele wunderschöne Schmetterlinge hier!</figcaption>
</figure>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/F2ogNDBy4rrkyfN?file=/&amp;fileId=134654&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=69976dd615568f1e2dd08f9efaecae95.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Tief unten grüßen Bäume uns von fern…</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Und dann ist es geschafft, der Black Rock Lake liegt vor mir. Alles auf der anderen Seite ist Russland.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/2ZAa6GtXqC4HrCX?file=/&amp;fileId=134660&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=0a63e5ef02c4e707a2c322fbb1e657ec.png" class="img-fluid"></p>
<p>In meinem Reiseführer ist die Rede von einem „kurzen obligatorischen Bad“. Ich finde es schon erstaunlich, dass im doch eher mainstreamigen Reiseführer vom Verlag Reise Know-How diese doch sehr harte Tour drin ist (in meinem Rother Wanderführer allerdings nicht). Am ersten Tag gleich mal 1.500 Höhenmeter und dann noch zwingend mit Gepäck – das ist echt nicht für jede*n was. Um ehrlich zu sein, bin auch ich ganz schön an meine Grenzen gekommen, was sicher auch an meinem nicht perfekten Fitnesslevel lag. Vor einigen Tagen habe ich deutlich mehr Höhenmeter an einem Tag gemacht, ohne alle 150 Höhenmeter komplett kaputt eine Pause machen zu müssen. Wie auch immer, mit obigen Worten im Kopf hatte ich mich schon aufs „obligatorische“ Bad gefreut (ich finde den Wortlaut auch wirklich lustig), und dann erwartete mich ein Schild vorm See, auf dem stand: „Swimming is not recommended“. Es ist wirklich herrlich, ich hätte mich totlachen können. Leider habe ich kein Foto davon gemacht.</p>
<p>Nun ja, am See habe ich den Russen wiedergetroffen, der übrigens Pavel heißt. Netter Kerl, nicht sehr redselig, aber nett. Ich war dann natürlich noch im See, auch wenn es nicht empfohlen wird. Wobei ich nicht von Schwimmen sprechen würde, es war eher untertauchen und schnell wieder raus, denn das Wasser war erwartungsgemäß eisig kalt.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/WwjsAP3XrraZFJH?file=/&amp;fileId=134657&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=0d9183ae68124f13bc5359b29710715b.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Schwimmen wird „nicht empfohlen“.</figcaption>
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<p>Nach ausgiebiger Pause ging es weiter Richtung Shelter.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/xPsb4CpirN6yopA?file=/&amp;fileId=134663&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=6e52d2bad8f5fecde727e4dc04b915c4.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Ein Blick zurück. Hinter dem Hügel vorne links ist der See.</figcaption>
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<p>Im Gegensatz zum ersten Tag, der vor allem im Wald war, fand ich den Weg am zweiten Tag so viel schöner, viel mehr auf der Höhe, aber auch ab und an mal hoch und runter. Vor allem aber eigentlich immer tolle Aussichten und auch eine sich immer wieder verändernde Berglandschaft. Für diesen Tag hat sich der Aufstieg zuvor wirklich sehr gelohnt.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/pEt2Anz44KE4zaQ?file=/&amp;fileId=134669&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=8afe3e6503339090fae2eb4db79f275d.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Der Weg auf der Höhe war wunderschön.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/5RzxYd9dYb2tbK8?file=/&amp;fileId=134672&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=88225f9784c01179fb0a65e266b8d882.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Hier kann man sogar leicht den Shelter erkennen. Seht ihr ihn?</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/BsgweqPoKmJXEGc?file=/&amp;fileId=134666&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=8febcbabd32713430436903d8ba53019.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Die Markierung war übrigens sowohl blau als auch rot. Irgendwie ein bisschen wild.</figcaption>
</figure>
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<p>Sobald die Sonne hinterm Berg verschwunden ist, kühlt es ab. Mit 2.700 Metern liegt der Shelter deutlich über der Baumgrenze und das ist wirklich spürbar. Gut, dass ich meinen guten Schlafsack dabei hab, diese Nacht werde ich ihn definitiv brauchen.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/ZoRjaFPjfCgzsLW?file=/&amp;fileId=134675&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=377bacd43a3cb26107366d5c822caf07.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Auch der Hund hat sich schon eingemurmelt. Jede Nacht lagen ein oder zwei der Hunde direkt vor meinem Zelt und bewachten mich. Das ist wirklich sehr, sehr süß.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/KzQo94635wGRLxo?file=/&amp;fileId=134684&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=bb0bbf31045f0c56a92df4d8a157abfe.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Und der Schlingel hier hat mir meine Salami geklaut, die ich von den beiden Georgiern geschenkt bekommen hatte. Ich war Fahrtenbuch schreiben weiter hinten und Pavel grade im Haus. Das war einfach nicht so klug, die Wurst da noch rumliegen zu lassen. Nun gut, ich hoffe, sie hat wenigstens geschmeckt.</figcaption>
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<p>Wie erwartet war die Nacht sehr frisch. In den Morgenstunden war mir sogar etwas kalt. Am nun dritten Tag sollte es von den 2.700 Metern auf die ursprünglichen 580 Meter runter gehen. 2.120 Höhenmeter nur bergab, alter Falter, das ist wirklich super anstrengend. Bevor es aber richtig runter in den Wald ging, gab es aber noch ein bisschen Aussicht zu genießen.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/dBagNqDsni6GoCJ?file=/&amp;fileId=134687&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=255e972dea7a8db5d58af97d86e5eb73.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/ZYso9wmmGW84T6C?file=/&amp;fileId=134699&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=8d808455e36c997c34fdb3c5946014d8.png" class="img-fluid"></p>
<p>Letztlich bin ich gesund und sehr kaputt unten angekommen. Kleiner Spoiler: Am nächsten Tag hatte ich Muskelkater ohne Ende. In ლაგოდეხი (Lagodekhi) gab es just an diesem Tag ein Blues-Festival, bei der die Tochter von B.B. King spielen sollte. Ich musste mich entscheiden: Bleibe ich noch eine Nacht in unfassbarer Hitze und gönne mir ein schickes Blues-Konzert oder fahre ich zurück nach თბილისი. Ich war sehr kaputt, schließlich auch schon seit sieben Uhr auf den Beinen und so entschied ich mich für zurückfahren. Zumal ich auch sehr viel Lust auf <a href="https://boernel.sachsen.pfadfinden.de/">Börnel</a>-Lieder in unser <a href="https://liederpool-projekt.github.io/how-to-liederbuch/">Liederpool-Projekt</a> übertragen hatte. Und so ging es zurück nach თბილისი. Es war eine sehr schöne Fahrt. Ich hoffe, ihr genießt den Sommer, habt es gut und bis bald!</p>



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  <category>Georgien</category>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-08-04_Lagodekhi.html</guid>
  <pubDate>Sun, 03 Aug 2025 22:00:00 GMT</pubDate>
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</item>
<item>
  <title>Rugby, Schwimmen, Fußball</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-08-02_rugby-schwimmen-fussball.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>Rugby soll in Georgien ein Ding sein. Laut Wikipedia löste es in den späten Nullerjahren sogar Fußball als beliebteste Zuschauersportart ab. Georgien gehört dort wohl zur zweiten Stärkeklasse, sie dominieren die Europameisterschaft, wobei das quasi eine Art 2. Liga des Rugbys ist. Ich habe eigentlich keine Ahnung von dem Sport und den Modus, aber so verstehe ich das. Laut Wikipedia spielen die erfolgreichsten europäischen Mannschaften England, Frankreich, Irland, Italien, Schottland und Wales in einem unabhängigen Turnier („Six Nations“), eine Art inoffizielle Europameisterschaft. Georgien befindet sich auf dem 11. Rang der World-Rugby-Weltrangliste. Das so als Einordnung.</p>
<p>Bei tkt.ge, wo man quasi Tickets für alles bekommt, habe ich dann das Spiel gegen Irland gesehen und beschlossen, das auf jeden Fall mitzunehmen. Zusammen mit einem Freund von Tornike war ich dann dort, es war mein erstes Rugby-Spiel überhaupt, ich hatte keinen Plan von den Regeln, aber es war gute Stimmung und auch sehr interessant, auch wenn gefühlt die Mannschaften ewig auf der Stelle stehen, dann der Ball zehn Meter weiter geht und sie dann dort ewig auf der Stelle stehen. Ob das Rugby-Fans, die nichts von Fußball verstehen, auch über Fußball sagen würden?</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/RJjDXddqEiiWSMz?file=/&amp;fileId=133682&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=ce1cf712129df9c3b72704151a9e3ae6.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Georgien gegen Irland.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/d89qGDgsm7Xs825?file=/&amp;fileId=133685&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=4b555cee6f6e47cf99eebc6c1e8d1fd6.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Mit ungefähr halbvollem Stadion! Kaum zu glauben…</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/aFgYnFzFwZ6SDzF?file=/&amp;fileId=133688&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=46503d7f6177c287085a4eb5d8d32d5a.png" class="img-fluid"></p>
<p>Zwei Tage später musste ich nochmal in die Universität für meine Aufenthaltsbescheinigung, was ich mit dem Besuch eines verlassenen Sowjet-Schwimmbades verbunden habe.</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/xWZ392dxHmLbPX8?file=/&amp;fileId=133691&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=d682dc8234e26680bbd4d33834f807ab.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Meine Universität, die ივანე ჯავახიშვილის სახელობის თბილისის სახელმშიფო უნივერსიტეტი = Ivane Javakhishvili Tbilisi State University).</figcaption>
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</div>
<p>Zwischen Schwimmbad und Universität liegt der გმირთა მოედანი (Helden-Platz), ein riesiger, 51 Meter hoher „Pfahl“, aufgestellt zu Ehren der gefallenen Soldat*innen im Georgisch-Abkhazischen Krieg. Im Denkmal sind die Namen von mehr als 4.000 georgischen Opfern eingraviert. Laut Wikipedia ist das etwas vermischt mit den Opfern des Kampfes gegen den Einmarsch der Roten Armee 1921, einem Aufstand 1924 und denen des Fünftage-Krieges in 2008.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/srAMCYMRLyqdd7q?file=/&amp;fileId=133694&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=5cf5959eb0a0a8d834005c5a6306cbea.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Zwei Soldat*innen halten jeden Tag Wache.</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Irgendwie hatte ich von dem Schwimm-Sport-Komplex „Laguna Vere“ mitbekommen und nach der Lektüre <a href="https://www.exutopia.com/laguna-vere-tbilisi/">dieses Blogartikels</a> wollte ich unbedingt dorthin. Vor Ort war es gar nicht so einfach, aufs Gelände zu kommen. Aber zwei Georgier*innen, die sich drinnen befanden und die zu einem Laden gehörten, der sich im ehemaligen Eingangsbereich befindet, ließen mich hinein, nachdem ich signalisiert hatte, dass ich einfach nur Fotos machen möchte.</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/wk2wFHTnpT9Mwks?file=/&amp;fileId=134261&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=c82802583ef62119c513394c5f254a1e.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Hereinspaziert!</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Und dann ging’s rein – und es war wirklich großartig:</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/3GGKa9DAcpqmqpT?file=/&amp;fileId=134249&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=cc73b23f0ba97c55c44ddceae6b2b3d4.png" class="img-fluid"></p>
<p>Es ist total irre. Mitten in dieser vollen und zugebauten Stadt findet sich die Ruine dieses populären sowjetischen Wassersport-Komplexes. Gras wächst in den Schwimmbecken, Bäume auf der Tribüne. Natürlich ist es kochend heiß. Irgendwie ein Ort, wo die Zeit stehen geblieben ist.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/CCX43EXzqXCiKXy?file=/&amp;fileId=134246&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=9970d1b6306f5c2c47ae5ae76d2205d6.png" class="img-fluid"></p>
<p>Und eben nicht nur irgendein Schwimmbad, sondern ein Weltklasse-Wassersport-Komplex, in dem vor allem Wettkämpfe ausgetragen wurden.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/mLP2HXmznogrGmB?file=/&amp;fileId=134237&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=66c94d7d95c96cd3ae7724782584c725.png" class="img-fluid"></p>
<p>Die Tribüne bot Platz für 5.500 Zuschauer*innen. Zum Komplex gehörten ein Fitnesscenter, Sauna, Büros, Cafés und ein PK-Saal. Die Pressetribüne ist sogar unten im Bild ganz seicht zu erkennen.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/ZCapxX9ejWLJZMc?file=/&amp;fileId=134240&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=a4eedaaa106fbbc834bc4316bf9bcf4a.png" class="img-fluid"></p>
<p>Es fühlt sich ein bisschen wie in წყალთუბო (Tsqaltubo) an. Der Bau stammt aus dem Jahr 1978, laut ExUtopia wurde er von den Architekten Shota Kavlashvili, Guram Abuladze und Ramaz Kiknadze umgesetzt, wobei die Kunstinstallationen und Mosaike von Koka Ignatov stammen.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/zLDZZydcTLAAet8?file=/&amp;fileId=134243&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=9c162de37fc46234a828faeae7a3d0df.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/86nCYWYeR7kJLBr?file=/&amp;fileId=134252&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=abb7b3111dc7abf75f9adabc74b731e2.png" class="img-fluid"></p>
<p>Grade auch mit den Häusern im Hintergrund ist es ein sehr sowjetisches Bild, finde ich.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/HanQPzxL79qMeKg?file=/&amp;fileId=134258&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=2799fa5e2a625912d0dc851f675c5cab.png" class="img-fluid"></p>
<p>Überall liegen Reifen rum, kaputte Autoteile ohne Ende. Es war (oder ist?) wohl eine Autowerkstatt oder dergleichen hier. Und diesen Lada hat hier jemand vergessen. Die Reifen sehen wirklich sehr lustig aus. Ob er noch fährt?</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/BaCGYK3EJ5T9W5F?file=/&amp;fileId=134264&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=8ba2431c7a9cc9768dc0e02e04b7bca7.png" class="img-fluid"></p>
<p>Unten sind einige laut bellende Hunde. Als ich mich dann doch runter traue, kommt mir ein wild gestikulierender Mann entgegen, der mir laut irgendwelche Dinge zuruft, die ich natürlich nicht verstehe. Aber die Botschaft ist eigentlich auch so eindeutig. Ich mache mich auf den Rückweg.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/5HmEFayNJcX8gWo?file=/&amp;fileId=134255&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=6cc216d638b5f01803fcb91d6742abf6.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://blog.zukarton.eu/posts/.png" class="img-fluid"></p>
<p>Am nächsten Tag bin ich dann nochmal unterwegs in der Stadt. Fußball, endlich wieder! Es ist Champions-League-Zeit. Also Qualifikation, versteht sich. Und der georgische Meister ist dafür qualifiziert. Der FC Iberia 1999 (aka „Saburtalo“) trifft im Hinspiel der 1. Qualifikationsrunde auf den Malmö FF aus Schweden.</p>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/DoDkQZozrLg7HR4?file=/&amp;fileId=134276&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=708f2e476faf7d387b2e2f82474e0d95.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Letztes Spiel für mich im მიხეილ მესხის სტადიონი (Mikheil-Meskhi-Stadion).</figcaption>
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</div>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/8YtqdeWE22Xanm8?file=/&amp;fileId=134279&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=2817645fa42e43d058bdf4b177c14c3f.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Es ist ordentlich Stimmung da und sogar etwa fünfzig schwedische Anhänger sind mitgereist.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Yx2bREkgW6qfL6S?file=/&amp;fileId=134267&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=b7d58489216f80f993ec0d6bd15670d5.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Halbzeitpause heißt für mich: Platzwechsel.</figcaption>
</figure>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/CjrYXkD7prydLH8?file=/&amp;fileId=134270&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=2438214629d32135b5ee576a749403f8.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Ich glaube, es dürfte niemanden überraschen, dass Saburtalo das Spiel mit 1:3 verloren hat. Übrigens auch das Rückspiel eine Woche später mit demselben Resultat.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/WDf2anoPceAdnz5?file=/&amp;fileId=134273&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=3b6b77676726385210b98d404b7646f0.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Auch die 2. Runde der Conference-League-Qualifikation verlor Saburtalo, wenn auch knapp in der Verlängerung, gegen den FCI Levadia Tallinn aus Estland. Also kein internationales Geschäft diese Saison.</figcaption>
</figure>
</div>
<p>Und mit diesen sogar noch recht aktuellen Sportergebnissen verabschiede ich mich für heute. Habt es gut und bis bald!</p>



 ]]></description>
  <category>Georgien</category>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-08-02_rugby-schwimmen-fussball.html</guid>
  <pubDate>Sat, 02 Aug 2025 22:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/BaCGYK3EJ5T9W5F?file=/&amp;fileId=134264&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=8ba2431c7a9cc9768dc0e02e04b7bca7" medium="image"/>
</item>
<item>
  <title>Tsipnari</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-08-01_tsipnari.html</link>
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<p>Und dann war ich das erste Mal seit September in წიპნარი (Tsipnari), dem 400-Einwohner-Dorf, aus dem Saleko und Levan kommen. Es ist in der Nähe von ჩოხატაური (Chokhatauri), eine der zwei großen Städte in der Region გურია (Guria). In der Nähe liegt auch der bekanntere Ort ბახმარო (Bakhmaro).</p>
<p>წიფნარი (Tsipnari) ist ein Paradies auf Erden. Es ist unfassbar schön dort, es gibt so viel sprießendes Grün in unzähligen verschiedenen Tönen, das Land ist offenkundig unheimlich fruchtbar.</p>
<p>Saleko hat dort auch ein Haus, das gerade renoviert wird, und das war auch der Anlass unserer Reise. Zu viert, mit Saleko, Luise (Salekos Mutter) und Tengo (Salekos Cousin) sind wir nach წიფნარი (Tsipnari) gefahren. In სამტრედია (Samtredia) haben wir Pause gemacht und bei Verwandten gegessen. Und dann kamen wir am späten Nachmittag / frühen Abend an. Es hatte frisch geregnet und es war ein richtig schönes Licht.</p>
<p>Salekos Haus ist oben aus Holz und unten aus Stein. Unten wird gerade renoviert, es soll ein Bad nach europäischen Maßstäben reinkommen. In den Dörfern ist das nicht immer der Fall, weswegen das Saleko immer dazu sagt. Und natürlich gibt es auch hier liebe Straßenhunde.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/sQdRDfAmeXY73d3?file=/&amp;fileId=114302&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=1e285f790e92fa799fe199e757b03b36.png" class="img-fluid"></p>
<p>Neben dem Haus steht eine kleine Hütte, in der provisorisch auf zwei Herdplatten gekocht werden kann.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/SbijCKiSzGJwSpq?file=/&amp;fileId=114320&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=f65ff5df6e80ef7ee9cbef76bcce63e2.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Rechts im Hintergrund ist die Toilette zu sehen, effektiv ein Plumpsklo.</figcaption>
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<p>Ich mache einen Fotospaziergang durchs Dorf, das schöne Licht und die etwas mystische Stimmung muss ich unbedingt ausnutzen. Als erstes komme ich an einem Fußballplatz vorbei.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/sPXdjaKxF3ZEqRs?file=/&amp;fileId=114305&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=db5ec0e5da68fc51fa56ce9484cbdae9.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Z7GWH4xkYtBmFYt?file=/&amp;fileId=114308&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=daa6be1f59e41ee3b69a4ee8011f683d.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Irgendwie nicht so ganz vorstellbar, dass da öfter Leute spielen…</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/WPkQXFYDnkoJrrW?file=/&amp;fileId=114314&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=67e497b3fb0fea210ece4d023f60e9a4.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/MtHoR9mARcgNrEn?file=/&amp;fileId=114326&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=53610f8e2f866d212f0da4747eaca45a.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/SA33qAH6S6WcHTH?file=/&amp;fileId=114323&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=28e60616a15e38da8373eb489103bb6a.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Statt Häuser natürlich Höhlen, aber exakt so stelle ich mir das Auenland nach einem Regentag vor.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/TWKP33bwsCt2k2k?file=/&amp;fileId=114332&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e1aabf3cf3a0c3b1b3ebe0feaa8a44b5.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Sehr ästhetisch, wie sich die Gasleitungen vor den satten Grüntönen absetzen.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/JbSMCpLAbzo8Ffz?file=/&amp;fileId=114335&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=43a6943ad21c8ed6ad7b7a1a40f4cc34.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>In diesem Bild steckt für mich ganz viel Georgien.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/c3qM3BdSYCeDcQe?file=/&amp;fileId=114329&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=f44cbe3b1982851ed115afdfda7b4db6.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Und das ist Levans Haus und Garten. Ich treffe ihn nicht an, sondern sehe ihn erst am nächsten Tag, inklusive Gartenrundgang. Versteht ihr jetzt, warum ich es so paradiesisch finde dort? Wie könnte ein Ort noch schöner sein?</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/gnbeRC6dYSW6beE?file=/&amp;fileId=114338&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=c6ea6237405ba2eea377e0515bc496a4.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/kcfPkWJWqsiQPFG?file=/&amp;fileId=114341&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=c264f8f3d2a015819c42f28be8814fa9.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Christof und Claudia hatten das in ihrem Blog auch schonmal festgestellt: Irgendwie wären die Tore und Türen gar nicht so schön, wenn sie neu gestrichen wären. Das Verrostete gehört dazu.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/df35C5R9L6xwSyW?file=/&amp;fileId=114365&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=433a72ca6e699fa9e5671f2831184cf4.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Wer in dem Häuschen wohl wohnt? Hühner?</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/7Ts6dWEYek2DdRT?file=/&amp;fileId=114356&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=0e931cdfb19a500f2a6a62394218f18a.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Auch hier wieder der Rost, der dazugehört. Wie langweilig eintönig und sauber diese Gasleitungen aussehen würden ohne Rost.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/ybMdG2QQsnKg2HJ?file=/&amp;fileId=114368&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e1595a16122566087f3997add551e73f.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Die Wolken hängen tief in der hügeligen Landschaft – obwohl წიფნარი lediglich um die 250 Höhenmeter hat.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/9cpesD7MDNdBjcT?file=/&amp;fileId=114371&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=417b24c895c3b455f64995b86b1c0bbb.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/yRZmnE86eYRjkez?file=/&amp;fileId=114374&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=cedbcb9c8c070a4da27d1c2d0cdbfa1b.png" class="img-fluid"></p>
<p>Es wurde Abend und es wurde Morgen: ein neuer Tag. Und ich traf Levan zu einer Gartenführung.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/BBkTxCFDFSLSBbj?file=/&amp;fileId=133592&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=efb8c4a1014b2753a798298a16b87878.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Sein „Hof“ war in völlig anderes Licht getaucht, jetzt merkt man schon etwas eher die Nähe zum Schwarzen Meer (ca. 50 km).</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/kF7iZSQmooqAyeF?file=/&amp;fileId=133586&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=4baaff10d0b6fa7ad1dd1e85a216dbed.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Die Hütte, von seinen Großeltern gebaut, besteht aus handgeschlagenen Brettern.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/KTqdXYi2i4tSCiG?file=/&amp;fileId=133598&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=6044bfe0a12ec7d77410cb4b7e6687f8.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Das ist Levans 92-jährige Mutter.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/MwXKgjznAjfcaoo?file=/&amp;fileId=133589&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=658d8de44c7f4f20c0b99735ba383a61.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Herrliche Blumen gibt es im Garten.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/kK6gCtodXa3HgrC?file=/&amp;fileId=133595&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=8a99fac7801e78554fb09c1f553aebf7.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/QKMKQn8WxqKGSyG?file=/&amp;fileId=133601&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=b2b393e3448e448d1bf027cef816c57a.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Und einen kleinen Bambuswald. Außerdem jede Menge Haselnüsse, ohne Ende. Verschiedenste Sorten Walnüsse. Ganz viele Sorten von kleinen Mirabellen-artigen Früchten. Natürlich Wein, Bohnen und viele klassische Gemüsesorten. Und so, so, so viel mehr.</figcaption>
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<p>Dann machen wir uns auf, um noch einen weiteren Ort zu sehen: ნაბეღლავი (Nabeghlavi), eine Mineralquelle. Nachdem ich am Tag zuvor schon kurz in თბილისი Auto gefahren war, bin ich auch diese Strecke gefahren und es ging überraschend gut. Man gewöhnt sich schnell daran, dass man einfach etwas mehr aufpassen muss und man dauernd überholt wird.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/zsmTYyPLrsE9L2K?file=/&amp;fileId=133604&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=7f7b0cd90121df922c202e40a094c22d.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Bushaltestellen haben eigentlich immer auch ein kleines Häuschen zum Unterstellen.</figcaption>
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<p>ნაბეღლავი (Nabeghlavi) ist ein Ort mit einer Mineralquelle, zwischen ჩოხატაური (Chokhatauri) und ბახმარო (Bakhmaro). Sie wurde ökonomisch entdeckt von Schweizern, die 1997 ein georgisch-schweizerisches Unternehmen („<a href="https://nabeghlavi.ge/en_GB">Healthy Water</a>“) gründeten. ნაბეღლავი (Nabeghlavi) Wasser wird direkt vor Ort abgefüllt und mit zahlreichen LKWs exportiert. Es schmeckt etwas säuerlich und hat auch natürlicherweise Kohlensäure. Es war natürlich schon vorher bekannt, aber eine richtige Marke wurde es erst mit „Healthy Water“. Es entsteht in einer Tiefe von 2.000–3.000 Metern. Laut Wikipedia wird es außerhalb Georgiens auch in den baltischen Staaten, in Russland und im Iran verkauft.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/F6BrZLgAtoHx7CB?file=/&amp;fileId=133613&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=925df444c4d3761d25405a05d21bcab3.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Es gibt auch eine öffentliche Quelle, etwas oberhalb der Abfüllfabrik.</figcaption>
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<p>Wir fahren noch etwas weiter hoch, bis zum letzten besiedelten Dorf vor ბახმარო (Bakhmaro): ჩხაკოურა (Chkhakoura).</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Hw5cNiEKHmfaagb?file=/&amp;fileId=133610&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=4d47b676adcdfa29eeed23748de053a4.png" class="img-fluid"></p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/AWGPG3nAZywM6R8?file=/&amp;fileId=133607&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=9d82605c7025e51d9565d8a7dcfa4087.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/YGcojaiGXDSnrca?file=/&amp;fileId=133616&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=2d48166baa20f929a63f555383ceebd4.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Auenland, oder?</figcaption>
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<p>Und dann ist die Zeit in წიფნარი auch wieder vorbei, vorerst. Übermorgen werde ich mich wieder auf den Weg dorthin machen und vermutlich wird es meine letzte richtige Station in Georgien vor meiner Rückreise sein.</p>
<p>Mit Saleko zusammen habe ich ein paar Betten „renoviert“ – effektiv eigentlich nur die Lattenroste erneuert –, und außerdem viele Möbel an die richtigen Stellen geschoben.</p>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/7FJMwNa3oTk2mWi?file=/&amp;fileId=133619&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=b1b0279b42fe1f3e1940169f5a2b8b54.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/jL6Nns6HDKRLQLj?file=/&amp;fileId=133625&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=697c5f156f175d85da105e2eafceeaec.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Das Holz strahlt eine richtige Wohlfühlatmosphäre aus – allerdings ist dadurch natürlich auch alles sehr hellhörig.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/BtbDCjYHxyxMXdG?file=/&amp;fileId=133637&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=137c8eb9944fbbe60bd9bac50e34bf69.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Ein sehr typischer Hof hier.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/AKrgECbd79ogMJ6?file=/&amp;fileId=133622&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=8e9cfc3de8fadbf2fa432750365ac3c2.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Fürs erste: ნახვამდის, გურია (Auf Wiedersehen, Guria)!</figcaption>
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<p>Und damit verabschiede ich mich auch fürs erste wieder. Ich werde die nächsten Tage weiter fleißig schreiben, denn es gibt noch einiges zu erzählen über Georgien und meine Zeit hier. Habt es gut und bis bald!</p>



 ]]></description>
  <category>Georgien</category>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-08-01_tsipnari.html</guid>
  <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 22:00:00 GMT</pubDate>
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</item>
<item>
  <title>Letzte Male</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-08-01_letzte_male.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>Sie beginnt, die Zeit der letzten Male. Jetzt, wo ich diesen Artikel schreibe, noch viel mehr als vor einem Monat, die Zeit, über die ich schreibe. Und so wird das hier heute eine etwas wildere Mischung ohne „großes“ Thema.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Lddpq9XXMKMmfWo?file=/&amp;fileId=114125&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=c881f19aa18b2a2224f1d1ec1feaf8cf.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Erinnert ihr euch noch an den Palast von ივანიშვილი (Ivanishvili), der aussieht wie ein Krankenhaus aus den Nullerjahren? Ich habe mal zum Vergleich die Polizeistation direkt an der Metrostation წერეთელი (Tsereteli) fotografiert…</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Pge5pD4D5QCyg68?file=/&amp;fileId=114128&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=952c0f8c894d7631672570b491334b5f.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Sonnenuntergang in საგურამო (Saguramo), dem Wochenendhaus von Salekos Familie. Es war mein letztes Mal dort, denn im Sommer ist das Haus an Tourist*innen vermietet.</figcaption>
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<p>Ich war in einem Kunstmuseum, dem Namen nach für bildende Künste („fine arts“), aber eigentlich hingen nur Bilder georgischer Künstler darin. Und so viele tolle! Ich hätte euch gerne welche gezeigt, aber das ist leider urheberrechtlich zu anstrengend. Mein Lieblingsbild bildet ein riesiges Kartenhaus mit großem Gerüst ab, an dem immer weiter gebaut wird. Im Hintergrund sind rote Fahnen, Hammer und Sichel zu sehen und in einer Glühbirne ist das Gesicht Lenins abgebildet. Das Bild wurde 1983 gemalt und ist vom georgischen Künstler ვლადიმერ კანდელაკი (Vladimir Kandelaki), es heißt „Card Tower-House“.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/qM5WwEB6kp7Srgo?file=/&amp;fileId=114134&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=47509156ef9ec5262468023f88960af1.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Auf dem Weg zum Museum, das übrigens direkt gegenüber des Parlaments liegt, setzte sich diese Katze mir direkt vor die Linse. Solche Bücherverkaufsstände gibt es eine Menge entlang der Rustaveli Avenue und darüber hinaus.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/ikLEEQTRp8xXH5D?file=/&amp;fileId=114245&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=d10b5cdbd303e2814e031766de295c46.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Wer die wohl dort abgelegt hat?</figcaption>
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<p>In den letzten Monaten hatte ich so viel Freude dabei, mir Brutalismus-Objekte anzusehen, und so habe ich mir nochmal einige herausgesucht. Station 1: Die ehemalige technische Bibliothek. Sie ist wohl geschlossen (wobei ich da auch widersprüchliche Informationen gelesen habe) und stammt vom Architekten Giorgi Bichiashvili aus dem Jahre 1985. Manche sagen, es erinnert sie an ein Schiff.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/nNEejRNnrTJQE29?file=/&amp;fileId=114242&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=1a93ae0f96aea036b43c0d60c3945c5d.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Es ist schon ein architektonisch interessantes Gebäude, aber irgendwie im unteren Bereich total unaufgeräumt. Ich kann mir gut vorstellen, dass das nachträglich angebaut wurde.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/EQ2PjtJkZ3d8NrW?file=/&amp;fileId=114248&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e288bb30c7466d6e56eeb1636b37ede4.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Das Gebäude daneben befindet sich im Bau.</figcaption>
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<p>Nächster Stopp: Rituals- oder Hochzeitspalast (რიტუალების სასახლე), gebaut 1984 von den Architekten ვიქტორ ჯორბენაძე (Victor Jorbenadze) und ვაჟა ორბელაძე (Vazha Orbeladze). Heute befindet er sich leider im Privatbesitz, weswegen er nicht betreten werden kann. Und jetzt kommt das beste: Von oben sieht der Palast aus wie die inneren weiblichen Geschlechtsorgane. Überhaupt wurde wohl viel mit Geschlechtersymbolen gespielt. <a href="https://wander-lush.org/soviet-architecture-tbilisi-brutalism/">Hier</a> könnt ihr ein bisschen was von der Innenausstattung sehen.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/bt4x5B5aDNZqY9G?file=/&amp;fileId=114266&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=6a30b2941a49e63cdc50189033861d54.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Der Ritualspalast.</figcaption>
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</div>
<p>Und munter weiter geht’s mit der losen Sammlung.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/qHHtXkHmyR438Rn?file=/&amp;fileId=114260&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=8a1f1ba7b2e47011ecaefff330c607b1.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Ein Plattenbau in 300 არაგველი (300 Aragveli).</figcaption>
</figure>
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<p>Dann war ich zu meinem voraussichtlich vorletzten Fußballspiel, das ich vor allem deswegen mitbekommen habe, weil ich am selben Tag den Bus von Torpedo Kutaisi in der Stadt getroffen hatte. Es war Super Cup, der FC Spaeri (2. Liga, Pokalsieger) gegen Torpedo Kutaisi (keine Ahnung, was die gewonnen haben sollen) mit ihrem deutschen Trainer Dirk Schuster. Letztlich hat Spaeri mit 4:3 im Elfmeterschießen gewonnen.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/LaNgk7o6KeZfZya?file=/&amp;fileId=114272&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=cbf585d28c47ec2d6d89daa9a478d359.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Es war ein angenehmer Abendkick – und in dem Stadion war ich auch noch gar nicht.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/public.php/dav/files/2Pkm38gReRGozze/.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Die große Chance aufs 1:0 für Spaeri wird per Elfmeter vergeben.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/DZEWja3Xt8Nbq4B?file=/&amp;fileId=114269&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=bd78d099ada50a4323dd11430f58b234.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Stadien mit Laufbahnen sind nicht so mein Ding…</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/owgFPXTcc7f7jiL?file=/&amp;fileId=114278&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=1e74ec077cccd9f150549d9fa2c03ea7.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Stadion-Romantik.</figcaption>
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<p>Und das war’s – fürs erste… Habt es gut und genießt den neuen RSS-Service. ;)</p>
<section id="aktuelle-empfehlungen" class="level2">
<h2 class="anchored" data-anchor-id="aktuelle-empfehlungen">Aktuelle Empfehlungen</h2>
<ul>
<li>Heute gibt’s zwei Videos vom Wissenschafts-Format „Doktor Whatson“: Einmal über <a href="https://www.youtube.com/watch?v=xlsXiCR7Rg8">Zuckerersatzstoffe</a> (Spoiler: Sie sind deutlich weniger schlecht als Zucker) und einmal über <a href="https://www.youtube.com/watch?v=JV62xB2ms84">Recyclingplastik</a> (Spoiler: Kleidung aus Recyclingplastik ist immer Greenwashing)</li>
</ul>


</section>

 ]]></description>
  <category>Georgien</category>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-08-01_letzte_male.html</guid>
  <pubDate>Thu, 31 Jul 2025 22:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/qM5WwEB6kp7Srgo?file=/&amp;fileId=114134&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=47509156ef9ec5262468023f88960af1" medium="image"/>
</item>
<item>
  <title>RSS-Feed ab jetzt abbonnierbar</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-08-01_rss.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>Letztens bin ich auf das Thema RSS-Feeds gestoßen und irgendwie ist das bisher komplett an mir vorbeigegangen. Ich wusste, dass das irgendwie existiert und auch ungefähr, worum es geht, aber konkret hatte ich keinen Plan. Ich gehe sehr autodidaktisch an meine kleineren IT-Projekte wie zum Beispiel diesen Blog heran. Oft fange ich sehr klein an und bin froh, wenn irgendwas läuft, und mit der Zeit entdecke ich immer mehr Details und baue hier und da Features ein oder beginne Dinge mehr zu verstehen.</p>
<p>Nun ja, und jetzt war es Zeit, mich um RSS-Feeds zu kümmern. Das ist passiert und ab heute könnt ihr auch über RSS stets aktuell bleiben und euch benachrichtigen lassen, wenn es hier Neuigkeiten gibt. Das ist mein Link: <a href="https://blog.zukarton.eu/blog.xml" class="uri">https://blog.zukarton.eu/blog.xml</a>.</p>
<p>Für die, denen RSS bis heute absolut gar nichts sagt, hier eine ganz kurze Einführung, die euch vielleicht schon überzeugt, denn eigentlich ist die Idee ziemlich genial. Keine Sorge, es wird nicht zu technisch, denn im Detail habe ich davon auch keine Ahnung.</p>
<p>RSS ist eine einfache und bewährte Technologie, mit der ihr neue Beiträge einfach automatisch bekommt, ohne dass ihr Internetseiten (z.B. diesen Blog) immer wieder aktualisieren müsst, um zu erfahren, was es neues gibt. Das einzige, was ihr dafür braucht, ist eine RSS-App und den Feed-Link. Meinen Link findet ihr oben und Apps gibt es zahlreiche. Ich empfehle <a href="https://www.feedflow.dev/">FeedFlow</a>, das gibt es für alle Plattformen (Linux, Windows, macOS / Android, iOS), oder die <a href="https://blog.thunderbird.net/2022/05/thunderbird-rss-feeds-guide-favorite-content-to-the-inbox/">Integration in Thunderbird</a>, bei der Updates aus dem Feed wie neue E-Mails dargestellt werden. Im Programm eurer Wahl gebt ihr einfach nur den Feed-Link ein und schon werdet ihr immer benachrichtigt, wenn im Blog etwas neues erscheint. Außerdem ist RSS gerade bei Blogs ziemlich verbreitet und so könnt ihr kostenfrei, datenschutzfreundlich, ohne Algorithmus und unnötige Interaktionen auf dem Laufenden bleiben.</p>
<p>Ich bin ein bisschen stolz, dass ich das jetzt auch habe (auch wenn es wahrlich keine neue Technologie ist), und hoffe, euch ein bisschen anzustecken. Wir sehen uns im Feed!</p>



 ]]></description>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-08-01_rss.html</guid>
  <pubDate>Thu, 31 Jul 2025 22:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/rYacHfxicidiT6d?file=/&amp;fileId=147060&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=fc62fd611774125afb9aea1dcac23a90" medium="image"/>
</item>
<item>
  <title>Saburtalo</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-07-03_saburtalo.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<p>საბურთალო (Saburtalo) ist der Stadtteil, in dem ich wohne, und mit der Zeit habe ich ihn lieben gelernt. In diesem Blogartikel möchte ich euch einige wundervolle Seiten საბურთალოს (Saburtalos) zeigen. Dafür habe ich die letzten Wochen bei meinen Spaziergängen sehr oft die Kamera mitgenommen und ganz viele Fotos gemacht. Bereit? Dann starten wir rein.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/FHRe34REJmTrESW?file=/&amp;fileId=115253&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=f5996f9636c940b17e6a73623e5869a5.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Das ist die Karte von თბილისი (Tbilisi). Es ist nicht alles drauf, es geht nämlich im Südosten und im Norden noch sehr viel weiter, allerdings reicht das für den Überblick. Ich finde, die Stadt ist in etwa wie ein kleines t geformt und der Querstrich dieses t’s ist საბურთალო (Saburtalo). Saburtalo liegt damit nordwestlich des Zentrums, das sich ungefähr da befindet, wo auf der Karte „თბილისი“ steht.</figcaption>
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<p>Ursprünglich war საბურთალო nur eine Vorstadt, die sich dann aber während der zunehmenden Bebauung in der Sowjetzeit zu einem eigenen Stadtteil entwickelte. Großen Anteil dürften die verschiedenen Universitäts-Niederlassungen daran gehabt haben. Geografisch von Ost nach West befinden sich in საბურთალო Niederlassungen der Technischen Universität (aus den 30er Jahren), der Medizinischen Universität (aus den 70er Jahren) und der Tbilisi State University (TSU, aus den 80er Jahren). Architektonisch ist der Stadtteil sehr geprägt von sowjetischen Wohnblocks aus verschiedenen Plattenbauphasen sowie von zahlreichen Plattenbauten aus der Zeit nach 1990. Wie ich schon öfter beschrieben habe, entstehen eigentlich auch an allen Ecken und Enden neue Hochhäuser/Plattenbauten (der Übergang zwischen beiden Bezeichnungen dürfte fließend sein…).</p>
<p>საბურთალო gehört meines Wissens nach zu den teureren Wohnvierteln in თბილისი (Tbilisi), nach ვაკე (Vake). Meinem Eindruck nach wohnen vor allem viele Familien in საბურთალო, Wikivoyage sagt, dass es auch viele Studierende gibt, die hier wohnen, allerdings glaube ich, dass sich das in Grenzen hält, da Studierende in der Regel zu Hause bei ihren Eltern wohnen. Laut Wikivoyage wurde საბურთალო „in den letzten Jahren stark gentrifiziert und die studentische Bewohnerschaft sowie Arbeiter werden von der Oberschicht verdrängt“.</p>
<p>Ein spannendes Phänomen, das sehr prägend für საბურთალო ist, sind die Doppeleinbahnstraßen ვაჟა-ფშაველას გამზირი (Vazha-Pshavela-Avenue) und ალექსანდრე ყაზბეგის გამზირი (Aleksandre-Qazbegi-Avenue), die jeweils eine fünf- bis sechsspurige Einbahnstraße darstellen, die sich jeweils durch ganz საბურთალო ziehen und damit Verkehrsknotenpunkt Nummer eins sind. Gleichzeitig sind beide aber auch wichtige Einkaufsstraßen, an denen Geschäfte oder Shopping-Malls liegen. Auch diese Straße war eine große Motivation dafür, mir ganz am Anfang meines Aufenthalts hier Noise-Cancelling-Kopfhörer zu kaufen.</p>
<p>Und zuletzt ist wichtig zu erwähnen, dass საბურთალო seine eigene Metro-Linie hat, die საბურთალოს ხაზსი (Saburtalo Line). Diese verläuft durch den ganzen Stadtteil zum სადგურის მოედანი (Sadguris Moedani, Station Square), wo die Umstiegsmöglichkeit zur ersten Linie besteht und wie der Name schon andeutet auch zum Hauptbahnhof. Die Linie wurde am 1979 eröffnet, 15 Jahre nach der Eröffnung der ersten Linie. 1992 wurden zahlreiche Stationen umbenannt, 2002 und 2017 gab es zwei Erweiterungen nach Westen, seitdem ist die letzte Station სახელმწიფო უნივერსიტეტი (Sakhelmtsipo Universiteti, State University). Dass die letzte Metro-Station von 2017 ist, sieht man ihr allerdings nicht so sehr an. Das liegt vermutlich auch daran, dass der Bau schon 1985 begann, dann aber wegen finanzieller Löcher unterbrochen werden musste.</p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/K5exdg77mawdg5q?file=/&amp;fileId=82430&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=ca9c7cc2912fcd4a06d0fd878a6ffbf4.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Zur Seilbahn hab ich schon was in „<a href="../posts/2025-06-22_neue_blicke_auf_die_stadt.html">Neue Blicke auf die Stadt</a>“ geschrieben.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/x8tDHMqsZ5E4tSo?file=/&amp;fileId=133643&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=a6105ac121bea3516c34f3afef6ead7c.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Diese Brücke ermöglicht den Übergang zum Ortsteil ბაგები (Bagebi) – dort, wohin auch die Seilbahn steht. Direkt dahinter ist übrigens auch die Deutsche Schule in თბილისი (Tbilisi).</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/NYt7zWyFXEqgoqi?file=/&amp;fileId=133649&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=d516fbb01703e94020b32a432cce072b.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Dieses Bild konnte ich vor einem halben Jahr noch nicht machen, denn da war an dieser Stelle noch mächtig Baustelle. Jetzt steht ein nigelnagelneuer Tunnel dort, der den Verkehr vermutlich sehr vereinfacht. Es ist ein Sinnbild თბილისის (Tbilisis): Der rote Rindenmulch, der viele Beton, der 80er-Jahre-Brutalismus. Und natürlich viel Verkehr.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/wpFXZKJQCsqTg7t?file=/&amp;fileId=133658&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=08e85ce9381df550496607995b75266d.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Betoniert ist das Stichwort. Gefühlt ist hier nämlich alles betoniert – oder asphaltiert. Auf der anderen Seite ist საბურთალო sehr grün (nicht im Winter!), viele Bäume stehen zwischen den Platten, genauso wie viele Spielplätze, Sträucher und ab und zu auch ein paar richtig schöne Gärten. Leben lässt es sich hier schon gut. Das ist übrigens ein Park auf dem Weg zu mir (einfach dem Weg folgen).</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/xFBDHrTM3L3H2CG?file=/&amp;fileId=133670&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=af8e870a13a4cf3da29d93ef02fce050.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>In aller Regel wartet dann diese Katze darauf, gestreichelt oder unbeabsichtigt erschreckt zu werden.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/3CRBeZpWFi4xaCA?file=/&amp;fileId=82436&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=083b63c95783b9fda87130ec718ce93b.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Der Blick aus meiner Haustür raus.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Kf8rTSkERN4yz2t?file=/&amp;fileId=82451&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=72c0be7535630ac7db8793f461495579.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Und andersherum: Auf meine Haustür, unten rechts.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/B957WoFtH5YYTd8?file=/&amp;fileId=98144&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=fe1a986af4bff76cd1a32da06fa0873c.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Die Saburtalo-Skybridge ist eines der schönsten Gebäude in საბურთალო, finde ich.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/pe54ncNwY93YbCf?file=/&amp;fileId=114254&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=e936748609ca2fa68c0feebc25783fe2.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Vor allem der Blick auf საბურთალო lohnt sich.</figcaption>
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</div>
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/HCLTrCdodGXcKFT?file=/&amp;fileId=114251&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=99ab7ac9ab84ed3aa6653703be97587a.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/xtJFjibPF392wTQ?file=/&amp;fileId=114281&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=5d100bdcc6f666afb4fa22dcb3431e52.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Von hier oben gibt es einen schönen Überblick über die verschiedenen Plattenbauten საბურთალოს.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/ARJkSHy8WRdNt2r?file=/&amp;fileId=114290&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=8c5d2e11fa51559a4bd13c1236011fa0.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Und auch die Kräne an den Grenzen im Westen, der immer mehr baulich erschlossen wird, gehören irgendwie zum Stadtbild mit dazu.</figcaption>
</figure>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/tGYni8jPR3rzjAM?file=/&amp;fileId=82493&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=4f4f59d4d9a9f169e0fe87239c242b8d.png" class="img-fluid"></p>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/yezryZ7sppA76Rf?file=/&amp;fileId=82496&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=5a3b78c04e0127481de3458585d63e82.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Das ist „mein“ Schrottauto, an dem ich immer vorbei laufe, wenn ich zur Metro gehe, und auch noch öfter. Von solchen und ähnlichen Exemplaren gibt es in den „Labyrinthen dieser Stadt“ zahlreiche – und ich finde das sehr sympathisch.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/5zrjzWjQG5c2DdS?file=/&amp;fileId=82643&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=c7d366080c738838abdfec7ec8fc90c3.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Die etwas weniger romantische Variante davon sieht dann so aus.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/B2TCZJQR3SHbGTs?file=/&amp;fileId=133667&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=5017b9594776ac588736332ff2d61d2c.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Von beiden Varianten findet man jedenfalls genug…</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Ac8Xq7emt9Q5P69?file=/&amp;fileId=82634&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=c44d07630ff12eff9ceb936626583b51.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>In თბილისი und besonders საბურთალო gibt es – im Gegensatz zum Rest Georgiens – auch ganz schön viele Katzen.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/bXceMCP22sn5sig?file=/&amp;fileId=98231&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=900726e99aa17f8617e668d0e72ce9ba.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Diese Platte an der Ecke ალექსანდრე ყაზბეგის გამზირი (Aleksandre Qazbegi Avenue) und მიხეილ თამარაშვილის გამზირი (Mikheil Tamarashvili Avenue) ist für mich ikonisch für die Sowjetunion.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/EE38jLwnyNmHPax?file=/&amp;fileId=114131&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=0144e2c7c2c1575126fd62570c25f052.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Ebenso in den Labyrinthen საბურთალოს vertreten: Garagen, in denen meistens keine Autos stehen, sondern die zum Lagern von irgendwelchen Dingen (teilweise auch einfach nur Schrott) genutzt werden.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/J5oqrGgaPcf8WA4?file=/&amp;fileId=133676&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=56a674f9cd17038548215220e08345d5.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Hier auch nochmal schön zu sehen. In manchen wird auch Gemüse oder Käse verkauft.</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/AbJp72Cg6ka7JAy?file=/&amp;fileId=114122&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=3b5f4bbac798045b2c6bed9817995332.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Das Bild ist zwar von der Metro-Station წერეთელი, aber es hätte genausogut in den alten Stationen der საბურთალოს ხაზი (Saburtalo Line) gemacht worden sein können, denn auch deren Rolltreppen sind noch aus Holz. Tatsächlich habe ich das erst durch Christof und Claudia erfahren und erst auch gar nicht glauben können. Aber tatsächlich, die Rolltreppen sind quasi komplett aus Holz (auch das, worauf man steht).</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/BRQANDwyy9rpeFw?file=/&amp;fileId=133673&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=df5a6ab53a8774d631c660759d3b856c.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Und apropos მეთრო თბილისი (Metro Tbilisi): Das ist die Metro-Station ტექნიკური უნივერსიტეტი (Teknikuri universiteti = Technical University).</figcaption>
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<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/Kw3jMCeLWfkEy5W?file=/&amp;fileId=133679&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=c1907804335753b75c079ad36a4f1c69.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Die andere Seite und sogar mit Bahn.</figcaption>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/9Rst6aGc5LyJdLa?file=/&amp;fileId=114212&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=6d87d469914a5d2921c4abcc2db92111.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Wir setzen die Katzen-Serie fort mit dieser hier.</figcaption>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/HXpGFqsCSrdJGZ7?file=/&amp;fileId=114215&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=59b4cf501644a0031bee0e3ee829e7ca.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Erinnert ihr euch an den Eisenbahnwaggon, der zu einem Gartenhaus umfunktioniert war? Letztens habe ich diesen Waggon entdeckt, der offensichtlich eine Garage geworden ist.</figcaption>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/r8wjmXo97G79tiE?file=/&amp;fileId=114230&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=2aef84cfc57c7c005662c8f9bf210005.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Auch das ehemalige Autobahn-Ministerium, in dem heute die Bank of Georgia (საქართველოს ბანკი) beheimatet ist, gehört auch noch ganz knapp zu საბურთალო. Davon werde ich ausführlicher nochmal in einem eigenen Blogbeitrag berichten.</figcaption>
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<figure class="figure">
<p><img src="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/n5cLQYNJKobsBcZ?file=/&amp;fileId=114293&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=7b46ad73f9de91cdfab0991c46ddce76.png" class="img-fluid figure-img"></p>
<figcaption>Faszinierend ist auch, wie individuell gestaltet die genormten Platten eben doch alle sind. So viel kann man da entdecken!</figcaption>
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<p>Das war mein kleiner Einblick in საბურთალო und ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen mit meiner Begeisterung anstecken. Ich war die letzten Tage auf Fahrt und erhole mich gerade noch davon. Morgen geht’s aber langsam wieder los. Habt es gut!</p>



 ]]></description>
  <category>Georgien</category>
  <category>News</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-07-03_saburtalo.html</guid>
  <pubDate>Sun, 13 Jul 2025 22:00:00 GMT</pubDate>
  <media:content url="https://zukloud.zukarton.eu/apps/files_sharing/publicpreview/yezryZ7sppA76Rf?file=/&amp;fileId=82496&amp;x=1920&amp;y=1080&amp;a=true&amp;etag=5a3b78c04e0127481de3458585d63e82" medium="image"/>
</item>
<item>
  <title>Rethinking Toxic Masculinity</title>
  <dc:creator>žuk </dc:creator>
  <link>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-07-08_toxic-masculinity.html</link>
  <description><![CDATA[ 





<section id="sec-einleitung" class="level1" data-number="1">
<h1 data-number="1"><span class="header-section-number">1</span> Introduction</h1>
<p>In recent years, a notable political divide between young men and women has emerged across Western democracies. A much-cited <em>Financial Times</em> analysis from January 2024 reports that young women are becoming increasingly progressive, while young men are moving in a more conservative direction <span class="citation" data-cites="billmayerPolitischerGenderGapWerden2024">(Billmayer 2024)</span>. This pattern is not confined to Germany: cross-national studies confirm a growing gender gap in political attitudes and values <span class="citation" data-cites="huddeSevenDecadesGender2023 langsaetherAreWomenMore2025">(Hudde 2023; Langsæther and Knutsen 2025)</span>.</p>
<p>This gender divide is not just statistical—it is ideological. While many young women increasingly align with progressive values, a growing number of young men drift in the opposite direction, especially in perisphere regions such as Eastern Germany. They turn to conservative or anti-feminist narratives, shaped by online spaces like the <em>manosphere</em> and reinforced by the silent rules of the <em>man box</em>—the unwritten code that defines masculinity through emotional repression, dominance, and detachment.</p>
<p>This growing distance reflects more than political disagreement. It points to a deeper crisis: young men lack a positive, emotionally hones narrative of who they can be. In that vacuum, toxic masculinity thrives—not because men are inherently violent, but because vulnerability has been framed as weakness for far too long.</p>
<p>However, why tend young men to turn to conservative, and particularly anti-feminist attitudes and contexts? And what does it need to reverse this trend?</p>
<p>This essay argues that we need a new understanding of “toxic masculinity”—not as a moral indictment of men, but as a structural and emotional condition that harms men themselves. By rethinking masculinity and acknowledging the emotional damage caused by patriarchal norms, we can lay the groundwork for a more inclusive, liberating narrative of manhood. A narrative that empowers men to embrace feminism—not despite being men, but because they are.</p>
</section>
<section id="rethinking-toxic-masculinity" class="level1" data-number="2">
<h1 data-number="2"><span class="header-section-number">2</span> Rethinking Toxic Masculinity</h1>
<p>In public discourse, the concept of <em>toxic masculinity</em> is often primarily associated with the harm men inflict on others—especially women. This perspective is valid and important. It reflects the reality of gender-based violence, domination, and the social enforcement of patriarchal norms. However, this focus overlaps significantly with Raewyn Connell’s concept of hegemonic masculinity, which already provides a robust theoretical framework to explain the structural subordination of women.</p>
<p>In this essay, I propose a complementary understanding of toxic masculinity:</p>
<blockquote class="blockquote">
<p>Toxic masculinity refers to internalized behaviors and belief systems that harm men themselves while enforcing heteronormative and patriarchal norms. These same patterns can—and often do—also harm others, especially women. But their primary function is to maintain the emotional, social, and psychological discipline of men within a patriarchal order.</p>
</blockquote>
<p>This reframing shifts the emphasis: from seeing toxic masculinity as something men <em>do to others</em> toward understanding what patriarchal systems <em>do to men themselves</em>. In this view, toxic masculinity is not a judgment about “bad men,” but an analysis of damaging masculine norms that reproduce themselves across generations, even in th absence of overt violence or explicit domination.</p>
<p>It is crucial to underline: toxic masculinity is not an anti-male concept. On the contrary, it is a critical tool for understanding why many men suffer under the very system that appears to privilege them. It highlights emotional repression, social isolation, and the fear of vulnerability as symptoms of a wider system that restricts men’s full humanity.</p>
</section>
<section id="the-everyday-reproduction-of-toxic-masculinity" class="level1" data-number="3">
<h1 data-number="3"><span class="header-section-number">3</span> The Everyday Reproduction of Toxic Masculinity</h1>
<p>Toxic masculinity is not a choice—it is a form of socialization.<sup>1</sup> Most men never actively chose to become emotionally repressed or disconnected from their needs. Instead, they were trained into these roles, often in subtle and systemic ways.</p>
<p>Surprisingly, this training does not necessarily come from the parents. Even in households where boys are raised with emotional awareness, non-violent communication, and sensitivity to gender roles, the world outside the home quickly counteracts these efforts. One boy in a classroom—carrying toxic patterns learned from home—can set a standard. If he mocks sensitivity or celebrates dominance, that behavior is likely to be perceived as “cool.”</p>
<p>Children spend a significant amount of their waking life in school. As they grow older, the influence of their parents diminishes, while peer dynamics become more dominant. Adapting to toxic norms becoms a survival strategy, not a conscious act. Boys do not choose to suppress emotions—they do so to protect themselves.</p>
<p>Let me illustrate this with two personal experiences:</p>
<p>When I was a young boy visiting my grandparents, I wore a dress. My grandfather, visibly irritated, said: “<em>You don’t do that</em>.“ No discussion, no explanation—just a judgment that cut deep. His discomfort with my choice marked a clear boundary of what was “acceptable“ for a boy.</p>
<p>Another time, during a football match, our team faced an unfair referee. Frustrated and overwhelmed, I signaled my coach—a man the age of my parents—to substitute me. I sat next to him, tears in my eyes. His only reaction: “<em>Please, don’t start now this.”</em> The message was clear: Emotions have no place here.</p>
<p>These moments are not exceptions—they are symptoms of a culture that trains boys to be “real men”: emotionless, invulnerable, self-suppressing. This is toxic, because boys long to be loved just like anyone else. But love requires vulnerability. And many boys learn early that making themselves vulnerable leads to pain, shame, or rejection.</p>
<p>Worse still, they are rarely taught how to handle that pain. They are told not to feel, not to cry, not to need—and so they bury it. This is the emotional core of toxic masculinity. Not cruelty, not power-lust, but loneliness and emotional illiteracy.</p>
</section>
<section id="the-consequences-mental-health-violence-disconnection" class="level1" data-number="4">
<h1 data-number="4"><span class="header-section-number">4</span> The Consequences: Mental Health, Violence, Disconnection</h1>
<p>What are the consequences of toxic masculinity for men themselves? One of the most devastating is visible in mental health statistics: around 75% of all suicides in Germany are committed by men (Figure&nbsp;1). This is despite the fact that, statistically, women are more likely to experience symptoms of depression. According to a meta-analysis by Salk et al. <span class="citation" data-cites="salkGenderDifferencesDepression2017a">(2017, 27)</span>, this paradox may be due to gendered expectations that discourage men from recognizing or expressing psychological distress. Depression in men often goes unnoticed—by themselves and others—until it becomes fatal.</p>
<div class="cell">
<div class="cell-output-display">
<div id="fig-suizidrate" class="quarto-float quarto-figure quarto-figure-center anchored">
<figure class="quarto-float quarto-float-fig figure">
<div aria-describedby="fig-suizidrate-caption-0ceaefa1-69ba-4598-a22c-09a6ac19f8ca">
<img src="https://blog.zukarton.eu/posts/2025-07-08_toxic-masculinity_files/figure-html/fig-suizidrate-1.png" class="img-fluid figure-img" style="width:50.0%">
</div>
<figcaption class="quarto-float-caption-bottom quarto-float-caption quarto-float-fig" id="fig-suizidrate-caption-0ceaefa1-69ba-4598-a22c-09a6ac19f8ca">
Figure&nbsp;1: Suicides in Germany 2023 by gender. Data: Destatis.
</figcaption>
</figure>
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<p>This silence is no coincidence. In a patriarchal culture, talking about feelings, needs, and vulnerability is often coded as unmanly. Emotional honesty conflicts with the <em>man box</em> norms of strength, stoicism, and self-control. The cost of being a “real man” is often one’s inner life. Toxic masculinity does not simply harm others—it isolates, represses, and destroys from within.</p>
<p>At the same time, men are also overrepresented on the other end of the spectrum: more than 90% of all prisoners in Germany are male (Figure&nbsp;2). This reflects a different consequence of toxic masculinity: the pressure to act strong, dominant, and aggressive—especially when emotional expression is not an option. If vulnerability is forbidden, sometimes, violence becomes the last acceptable form of expression.</p>
<div class="cell">
<div class="cell-output-display">
<div id="fig-knast" class="quarto-float quarto-figure quarto-figure-center anchored">
<figure class="quarto-float quarto-float-fig figure">
<div aria-describedby="fig-knast-caption-0ceaefa1-69ba-4598-a22c-09a6ac19f8ca">
<img src="https://blog.zukarton.eu/posts/2025-07-08_toxic-masculinity_files/figure-html/fig-knast-1.png" class="img-fluid figure-img" style="width:50.0%">
</div>
<figcaption class="quarto-float-caption-bottom quarto-float-caption quarto-float-fig" id="fig-knast-caption-0ceaefa1-69ba-4598-a22c-09a6ac19f8ca">
Figure&nbsp;2: Prisoners in Germany on 31 March 2024 by gender. Data: Destatis.
</figcaption>
</figure>
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</div>
<p>These two statistics—suicide and incarceration—represent two sides of the same coin: inward destruction and outward aggression. Both are rooted in the same toxic norms of masculinity. And both show that the patriarchy is not just a system that privileges men over others—it is a system that also devours them from within. Toxic masculinity does not make men powerful—it makes them silent, lonely, and dangerous. First to themselves, then to others.</p>
</section>
<section id="feminism-as-liberation" class="level1" data-number="5">
<h1 data-number="5"><span class="header-section-number">5</span> Feminism as Liberation</h1>
<p>Bearing this in mind, feminism is not a threat to men—it is an invitation. An invitation to free ourselves from rigid gender roles, destructive expectations, and the emotional repression demanded by patriarchy. It is not a war against men, but against a system that limits everyone.</p>
<p>As Mareike Fallwickl puts it, men need feminism to be liberated from these constraints—and feminism needs men because without them, the struggle against patriarchy has no chance <span class="citation" data-cites="fallwicklLiebeJorindeOder2025">(Fallwickl 2025)</span>. Feminism is for everyone.</p>
<p>What we need now is a culture of reconciliation, not accusation. We do not need a narrative of collective male guilt, but one of shared liberation. A new narrative where men are allowed—encouraged even—to be soft, to love, to doubt, to care, to take emotional and domestic responsibility.</p>
<p>Being a man should not mean losing oneself. It should mean being fully human.</p>
</section>
<section id="conclusion" class="level1" data-number="6">
<h1 data-number="6"><span class="header-section-number">6</span> Conclusion</h1>
<p>Toxic masculinity is often misunderstood as an accusation—of men, by women. But it is better understood as a warning: a sign that something is deeply wrong with how our society defines manhood. Men are taught to be strong and emotionless—but this kind of education is harmful to everyone. We are all victims of this system.</p>
<p>This essay has argued for a reframing of toxic masculinity: not merely as a threat to others, but as a form of self-destruction in disguise. From emotional repression to untreated depression and high suicide rates, the damage is real—and it demands a collective response.</p>
<p>Feminism offers that response. It is not about blaming men, but about freeing them—from the narrow scripts of dominance and denial. It offers a new story: one where men are allowed to be fully human. To feel. To care. To grow.</p>
<p>If we want a better future—for everyone—we must stop telling boys to “man up” and start telling them better stories about what it means to be a man. Stories that say, simply: You are enough. Just as you are.</p>
</section>
<section id="references" class="level1 unnumbered">




</section>


<div id="quarto-appendix" class="default"><section class="quarto-appendix-contents" id="quarto-bibliography"><h2 class="anchored quarto-appendix-heading">References</h2><div id="refs" class="references csl-bib-body hanging-indent" data-entry-spacing="0">
<div id="ref-billmayerPolitischerGenderGapWerden2024" class="csl-entry">
Billmayer, Luisa. 2024. <span>“Politischer Gender-Gap. Werden junge Frauen linker und Männer rechter? <span>ZDFheute</span>.”</span> February 25, 2024. <a href="https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/politischer-gender-gap-100.html">https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/politischer-gender-gap-100.html</a>.
</div>
<div id="ref-fallwicklLiebeJorindeOder2025" class="csl-entry">
Fallwickl, Mareike. 2025. <em>Liebe Jorinde oder Warum wir einen neuen Feminismus des Miteinanders brauchen</em>. München: Kjona.
</div>
<div id="ref-huddeSevenDecadesGender2023" class="csl-entry">
Hudde, Ansgar. 2023. <span>“Seven Decades of Gender Differences in German Voting Behavior.”</span> <em>Kölner Zeitschrift Für Soziologie Und Sozialpsychologie</em> 75 (2): 143–70. <a href="https://doi.org/10.1007/s11577-023-00904-4">https://doi.org/10.1007/s11577-023-00904-4</a>.
</div>
<div id="ref-langsaetherAreWomenMore2025" class="csl-entry">
Langsæther, Peter Egge, and Carl Henrik Knutsen. 2025. <span>“Are Women More Progressive Than Men? Attitudinal Gender Gaps in West European Democracies.”</span> <em>International Political Science Review</em> 46 (3): 442–53. <a href="https://doi.org/10.1177/01925121241280069">https://doi.org/10.1177/01925121241280069</a>.
</div>
<div id="ref-salkGenderDifferencesDepression2017a" class="csl-entry">
Salk, Rachel H., Janet S. Hyde, and Lyn Y. Abramson. 2017. <span>“Gender Differences in Depression in Representative National Samples: Meta-Analyses of Diagnoses and Symptoms.”</span> <em>Psychological Bulletin</em>, April, 1–40. <a href="https://doi.org/10.1037/bul0000102">https://doi.org/10.1037/bul0000102</a>.
</div>
</div></section><section id="footnotes" class="footnotes footnotes-end-of-document"><h2 class="anchored quarto-appendix-heading">Footnotes</h2>

<ol>
<li id="fn1"><p>I do not intend to excuse toxic behavior or deny personal responsibility. Quite the opposite: the older boys and men become, the more their responsibility for their actions increases. There is no excuse for toxic behavior—this essay seeks to understand, not to justify it.↩︎</p></li>
</ol>
</section></div> ]]></description>
  <category>Academic</category>
  <category>Politik</category>
  <guid>https://blog.zukarton.eu/posts/2025-07-08_toxic-masculinity.html</guid>
  <pubDate>Sun, 13 Jul 2025 22:00:00 GMT</pubDate>
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